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Historische Bahnfahrt 1/2 - 4k-60fps mit der Wuppertalbahn V-60 Wuppertal-Oberbarmen nach Wuppertal-Beyenburg am 01-02-2026 Teil. 2 - • Lok-Tour V60-2026 Wuppertal Beyenburg - W-... Heute, am 1. Februar, habe ich eine ganz besondere Bahntour erlebt: Mit der historischen Wuppertalbahn ging es um 14:07 Uhr von Gleis 5 in Wuppertal‑Oberbarmen los – gemütlich, ratternd und mit dem typischen Charme alter Fahrzeuge. Unser Ziel: der Beyenburger Stausee. Die Strecke, auf der wir unterwegs sind, ist ein Überbleibsel einer früher rund 50 Kilometer langen Verbindung, die einst bis nach Oberbrügge führte. Hier fuhren früher nicht nur Personenzüge, sondern vor allem Güterzüge für die vielen Fabriken entlang der Wupper. Einige der alten Anschlussgleise kann man heute noch im Gebüsch entdecken – stille Zeugen einer Zeit, in der die Industrie das Tal geprägt hat. Ein Schaffner erzählte mir sogar, dass es um 1910 Pläne für ein Entsorgungsgleis gegeben haben soll. Ob das wirklich so war, ist nicht ganz sicher – aber es passt zur Geschichte dieser stark industriell genutzten Strecke. Begleitet mich jetzt auf der Hinfahrt entlang der Wupper, durch Laaken und den kurzen Beyenburger Tunnel, bis wir schließlich den Stausee erreichen. Analyse............... Die Bahntour – Fakten, Geschichte 1. Historische Einordnung der Strecke Die heutige Museumsstrecke der Wuppertalbahn ist ein Reststück einer ehemals rund 50 km langen Verbindung von Wuppertal‑Oberbarmen über Beyenburg, Radevormwald und Halver bis nach Oberbrügge. Die Strecke wurde 1886–1890 abschnittsweise eröffnet. Ab 1910 gab es durchgehende Züge bis Oberbrügge, wo Anschluss an die Volmetalbahn bestand. Die heutige Museumsstrecke umfasst ca. 14 km zwischen Oberbarmen und Beyenburg. Personenverkehr Ja – es gab regulären Personenverkehr: Die Strecke war bis in die 1980er Jahre hinein im Nahverkehr genutzt. Danach wurde der Personenverkehr eingestellt und die Strecke stillgelegt. Güterverkehr Sehr intensiv! Entlang der Trasse lagen zahlreiche Firmen, die Gleisanschlüsse benötigten. Genau das war ein Hauptgrund für den Bau der Strecke. 2. Überwachsene Gleise & das „Entsorgungsgleis“ von 1910 Ich sah neben der Strecke alte, überwachsene Gleise gesehen – das passt perfekt zur Geschichte: Entlang der Strecke existierten viele Anschlussgleise zu Fabriken, Papierwerken, Metallbetrieben und Lagerplätzen. Die Quelle bestätigt mehrere Anschlussstellen (Anst) zwischen Oberbarmen und Beyenburg, z. B. Vorwerk, Enka Oehde, Kemna, Erfurt & Söhne. Entsorgungsunternehmen / Entsorgungsgleis um 1910? Dazu gibt es keine direkte Bestätigung in den Quellen, aber: 1910 war die Strecke bereits stark industriell genutzt. Viele Betriebe hatten eigene Anschlussgleise – darunter auch Firmen, die Abfallstoffe, Chemikalien oder Produktionsreste transportierten. Es ist plausibel, dass ein kommunales oder privates Entsorgungsunternehmen ein Anschlussgleis plante oder nutzte. Der Schaffner hat dir also vermutlich keine Geschichte erzählt – aber es gibt keine eindeutige Quelle, die genau dieses Projekt belegt. 3. Wie weit ging die Strecke ursprünglich? Die vollständige Linie verlief: Wuppertal‑Oberbarmen → Beyenburg → Radevormwald → Halver → Oberbrügge Gesamtlänge: ca. 50 km. Heute ist nur der Abschnitt bis Wuppertal‑Beyenburg befahrbar. Bis zur Wuppertalsperre bei Krebsöge liegen noch Gleise, aber nicht mehr befahrbar. 4. Zukunft: Könnte hier wieder Personennahverkehr fahren? Kurz gesagt: Theoretisch ja – praktisch unwahrscheinlich. Gründe dagegen: Die Strecke ist heute im Besitz eines Vereins, nicht der DB. Der Wiederaufbau bis Radevormwald wäre extrem teuer. Die Trasse ist teilweise überbaut oder renaturiert. Die Nachfrage wäre vermutlich gering. Gründe dafür: Die Region wächst und wird touristisch stärker genutzt. Die Museumsbahn zeigt, dass die Strecke technisch grundsätzlich befahrbar ist. Reaktivierungen sind in NRW politisch wieder ein Thema. Realistische Zukunft: → Touristische Bahn, Sonderfahrten, Eventverkehr . → Regulärer Nahverkehr: eher unwahrscheinlich.