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In der Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder werden Löhne und Arbeitsbedingungen für rund 2,2 Millionen Beschäftigte unter anderem in der Straßenbauverwaltung, in Behörden, Unikliniken, Schulen oder landeseigenen Kitas ausgehandelt. Und auch an den Hochschulen gibt es Bewegung: Immer mehr Beschäftigte in Technik und Verwaltung, in den Mensen sowie Studierende und Wissenschaftler*innen in Forschung und Lehre überwinden ihre Fragmentierung und organisieren sich gewerkschaftlich, um sich etwa gegen hohen Arbeitsdruck, Outsourcing und Tarifflucht zu wehren. Besonders sichtbar kämpfen die Hilfskräfte und Tutor*innen seit 2019 für einen Tarifvertrag und bringen sich seit 2021 als bundesweite TVStud-Bewegung (Tarifvertrag für studentische Beschäftigte) in der Tarifrunde ein. Doch wie gelingt es in einem Betrieb wie der Hochschule, in der die Belegschaft durch so viele unterschiedliche Arbeits- und Statuslogiken gespalten ist, zusammen gemeinsam Stärke aufzubauen und Durchsetzungsmacht zu entwickeln? Der Kurzfilm zeichnet exemplarisch Aktionen und Streiks an den Hochschulen in der Tarifrunde 2025/2026 nach. Eindrücklich schildern Kolleginnen und Kollegen aus Göttingen, Halle und Berlin Aktivitäten, die für den Machtaufbau an der Hochschule im aktuellen Tarifkonflikt erfolgreich genutzt werden konnten – von der betrieblichen Arbeitskampfleitung über Hörsaalversammlungen bis hin zum bundesweiten Hochschulaktionstag am 28.01.2026. An diesem Tag haben gewerkschaftlich Aktive im Bündnis mit studentischen Initiativen an über 60 Hochschulen bundesweit erfolgreiche Aktionen, Streikkundgebungen und Demonstrationen organisiert. Neben den Tarifforderungen standen hier auch weitere Missstände im Wissenschaftsbetrieb, wie die Befristungssituation oder die verschärfte Kürzungspolitik auf Landesebene, im Fokus. Unter dem Motto »Alle zusammen« machten sie nicht nur deutlich, dass gute Arbeits- und Studienbedingungen zwei Seiten der gleichen Medaille sind, sondern auch, dass der gewerkschaftliche Aufbruch an Hochschulen nur gemeinsam gelingen kann. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst fordern Lohnerhöhungen von 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro, denn besonders Menschen mit niedrigeren Einkommen brauchen auf Grund der steigenden Lebenshaltungskosten dringend mehr Geld im Portemonnaie. aber die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und ihr Verhandlungsführer und Finanzsenator in Hamburg, Andreas Dressel, mauern bisher und wollen auf Kosten der Beschäftigten sparen. Die Gewerkschaften ver.di und GEW haben vor der dritten Verhandlungsrunde vom 11.-13. Februar in Potsdam den Druck durch Warnstreiks erhöht. Regie und Kamera: Thorsten Winsel Fotos: TVStud Du möchtest nichts mehr verpassen? Abonniere unseren monatlichen Newsletter: https://www.rosalux.de/newsletter-abos Zum Weiterlesen: Schwerpunkt Arbeit und Gewerkschaften: https://www.rosalux.de/themen/ungleic... Hintergrund-Artikel: Gewerkschaftliche Erneuerung an den Hochschulen. Strategiegeleiteter Machtaufbau bei studentischen Beschäftigten von 2018 bis heute. https://www.rosalux.de/news/id/53660/... Von der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderter Sammelband: Arbeitskämpfe an die Hochschulen! Beschäftigungsbedingungen und Strategien gewerkschaftlicher Gegenmacht www.vsa-verlag.de-Hoffmann-Hopp-Arbeitskaempfe-an-die-Hochschulen.pdf