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Der Monte Brè ist ein 950 Meter hoher Hügel östlich der Stadt Lugano Vom Gipfel geniesst man Richtung Süden eine vorzügliche Aussicht auf die Luganer Bucht und Richtung Norden in die Schweizer Alpen. Von Castagnola direkt am Luganersee führt seit 1912 eine Standseilbahn in zwei Sektionen auf den Monte Bré Die Zweite Sektion schliesst sich nach überqueren der Strasse und Suvigliana an und führt durch die Ortschaft Aldesago bis wenige Höhenmeter unter den Gipfel des Monte Bré Anfangs des 20. Jahrhunderts hatte Enrico Brinkmann und Prof. Bianchini Die Idee zum Bau einer Bahn auf den Monte Brè, dieser Plan wurde allerdings nicht umgesetzt, da das nötige Kapital nicht aufgebracht werden konnte. Die jetzige Bahn geht in das Jahr 1905 zurück. Damals hatten die Herren Strub, der Erfinder der gleichnamigen Zahnstange, mit seinen Partnern Birken und Wenips eine Konzession zum Bau einer Bahn auf den Monte Brè erhalten. Dank Enrico Brinkmann's Idee konnte die Konzession an die Società Bancaria Ticinese übertragen werden und wurde daraufhin in eine Aktiengesellschaft ausgegliedert um das nötige Kapital zu beschaffen. Im gleichen Jahr wie die Eröffnung der ersten Sektion 1908 begann man mit dem Bau der zweiten Sektion. Das Projekt stand wie bei der ersten Sektion, unter der Leitung von Ingenieur H.H. Peter aus Zürich Die Mechanischen Komponenten der Anlage lieferte die Maschinenfabrik Theodor Bell aus Kriens. Der Unterbau und die beiden Tunnel erstellte Cavalli & Alleoni. Von Anfang an hatte das Projekt mit Schwierigkeiten zu kämpfen worum sich die Eröffnung um 4 Jahre verzögerte und die Bahn erst 1912 ihren Betrieb aufnehmen konnte. Der Antrieb in der Bergstation war von Anfang an elektrisch und trieb über ein offenes Ritzel das grosse 3 Fach eingeflaschte Antriebsrad an. Die jund anderthalb Kilometer Lange Strecke ist im oberen Teil in geologisch schwierigem Gelände erstellte, Das Trasse mit einer Länge von 1'403 m überwindet einen Höhenunterschied von 522 m. An der automatischen Ausweiche Aldesago UTO Ring befindet sind beidseitig ein Perron für einen optionalen Halt. Nun führt die Trasse in einem langen Rechtsbogen über das 10 Bögige und 115 lange Aldesago Viadukt Direkt an diese aussergewöhnliche Kunstbaute schliesst sich direkt der 223 Meter lange Sasso del Porto Tunnel an. Kurz nach dem Tunnel führt die Trasse weiter in einem Bogen durch den Wald. Hier befindet sich die vierte Zwischenstation Bré Paese. Diese Haltestelle dient vor allem als Erschliessung der Ortschaft Bré hinter dem Monte Bré Das Dorf ist von dieser Station in zirka 10 Minuten Fussmarsch erreichbar. Zum Schluss steigt die Trasse wieder über ein Viadukt bis zur Bergstation Monte Bre auf rund 900 Meter über meer. Der Steilste Abschnitt der Trasse beträgt 475 Promille. Im Jahre 1957 wurde der Antrieb ebenfalls durch die Firma Bell Kriens ersetzt und die Fahrgeschwindigkeit von 1,5 auf 2,8 Meter pro Sekunde erhöht. Als Motor kam ein Drehstrom Nebenschluss Kommutatormotor mit 145 PS zum Einsatz. Die Elektrik lieferte Oerlikon aus Oerlikon. Die Fahrzeuge wurden ebenfalls einer Modernisierung unterzogen und die Holzwagenkästen durch solche aus Aluminium ersetzt. Die neuen Wagen fassten 70 Personen. Das Fahrgestell mit der Bucher Durrer Fangbremse bleib bestehen Die wichtigste Neuerung war aber der Einbau einer automatischen Steuerung welche den Fahrbetrieb automatisch steuern konnte. 1984 wurde die Anlage ein weiteres mal grundlegend modernisiert und der Drehstromantrieb ersetzt. Ab 1984 wurde die Bahn mit einem Gleichstromantrieb mit 120 kW und einer Thyristorsteuerung betrieben. Gleichzeitig wurden die Fahrzeuge durch neue ersetzt. Im Gegensatz zu anderen Anlagen wurden die Wagenkästen allerdings nicht einem moderneren Design angepasst sondern dem Ursprünglichen aus dem Erstellungsjahr wieder nachempfunden. Das Chassis stammt von der Firma Von Roll Habegger Thun. Die Befestigung des Zugseiles am Fahrzeug erfolgte nicht mehr mit Vergusskegeln sondern mit modernen Pollern. Die Elektrotechnik lieferte die Firma Brown Boveri aus Baden, der Gleisbau die Firma Censi. Der letzte grosse Umbau erfolgte 2010. Dabei wurde die komplette elektrische Anlage zum vierten mal ersetzt. Seither wird das Antriebsrad von 1912 durch einen neuen Drehstrommotor mit Frequenzumrichter Angetrieben. Ebenfalls wurden die beiden Bermsen und das Getriebe aus dem Jahre 1957 ersetzt. Ebenfalls Neu sind die beiden Gegenscheiben mit den elektronischen Kopierwerken. Die automatische Steuerung der Firma SISAG aus Altdorf lässt die Bahn nun bequem per Touchscreen bedienen. Zusammen mit der vollautomatischen ersten Sektion bildet die Bahn aber dank ihren Zwischenstationen auch einen Beitrag an den öffentlichen Verkehr am Steilen Hang über Castaniola. Die Seilbahn Monte Bré Verbindet einen Gemütlichen Ausflug mit dem öffentlichen Verkehrsmittel und ist in jedem Fall ein Ausflug wert.