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Christi Himmelfahrt am 28.Mai 1992. Die Flüchtlingsunterkunft in Mannheim-Schönau ist das Ziel rassistischer Angriffe. Tagelang versammelten sich Bewohner des Stadtteils vor einer Asylunterkunft und bedrohten die dort lebenden Flüchtlinge. Die Polizei schützte zwar mit einem Großaufgebot das Wohnheim, doch die Massenhaftigkeit und Entschlossenheit der Menge ließ keinen Zweifel daran, dass es sich hierbei um einen außergewöhnlichen Fall von rassistisch motivierter Mobilisierung gegen schutzsuchende Menschen handelte – auch wenn ihm nicht die gleiche mediale Aufmerksamkeit zuteil wurde wie anderen An- und Übergriffen dieser Zeit. Doch löste das Pogrom auch lokal wie überregional entschiedene Solidarität mit den Flüchtlingen aus. Hermann Rütermann, damals Pastoralreferent der kath. Kirchengemeinde gründete schon vor den Ausschreitungen den Freundeskreis "Flüchtlingskreis - Fremde brauchen Freunde", der sich aktiv dafür einsetzte, dass die geplante Überbelegung der Kaserne von 260 auf 165 gestoppt wurde, die Lebensbedingungen der Flüchtlinge verbessert wurden, Schulbesuch nicht mehr grundsätzlich verboten war, Kontakte und Patenschaften zur Mannheimer Bevölkerung aufgenommen wurden, etc. Über die Arbeit des Flüchtlingskreises und die Situation auf der Schönau nach den Ausschreitungen im Jahre 1992 berichtet diese Dokumentation. Leider hat sich auch nach über 20 Jahren die Lage von Flüchtlingen nicht wirklich viel geändert. Immer noch werden auch von politischer Seite Ressentiments gegenüber Asylbewerbern geschürt, die dann von Teilen der Bevölkerung in Handlungen umgesetzt werden. Die Schönauer Ereignisse fanden fast zeitgleich mit den neonazistischer Pogromen und rassistischen Morden in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen oder Mölln statt. / 104491996359245 www.kulturbruecken-jungbusch.de www.facebook.com/kulturbruecken [email protected]