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Beim Krampus- und Perchtenlauf handelt es sich um ein altes, bewusst raues Brauchtum, das ein wenig über eine reine Vorführung hinausgeht. Besonders in Regionen wie Kärnten ist das Zuschlagen mit Weidenruten kein bloßes Schauspiel, sondern Teil der traditionellen Darstellung. Historisch steht die Rute für Züchtigung, Abschreckung sowie für Reinigungs- und Fruchtbarkeitsrituale und soll das „Böse“ vertreiben. Dabei wird durchaus so zugeschlagen, dass es für Erstbesucher überraschend sein kannt. Zwischen Krampussen und Perchten gibt es deutliche Unterschiede: Krampusse treten aggressiver auf, suchen die direkte Konfrontation mit Zuschauern. Perchten agieren stärker ritualhaft, mit Fokus auf Tanz, Masken und Glocken. Das Zuschlagen ist zwar traditionell akzeptiert, unterliegt aber ungeschriebenen und teils auch offiziellen Regeln – Schläge ins Gesicht, auf Kinder oder in gefährlicher Weise sind nicht erlaubt. Gegenüber kleinen Kindern sind die Krampusse sehr freundlich, das nimmt den Kindern die Angst vor „Monstern“. Für Zuschauer gelten ebenfalls bestimmte unausgesprochene Regeln: Direkter Blickkontakt, zurückweichendes Verhalten oder bestimmte Kleidung können als Einladung verstanden werden. Wer mutig stehen bleibt, wird öfter getestet! Die jungen Leute stecken das auch immer mit einem Lachen weg. Auf gar keinen Fall einen Krampus an der Hörnern ziehen! Das wäre für den Darsteller wegen möglicher Nackenverletzungen höchst gefährlich. Insgesamt ist ein Krampuslauf eher kein harmloses Familienevent, sondern eine Form kontrollierter Brutalität im Rahmen gelebten Brauchtums, bei der man entweder bewusst Abstand hält oder sich der Intensität des Rituals klar ist. Das Video zeigt aber ganz eindeutig mit wieviel Spass und Enthusiasmus die gesamte Bevölkerung teilnimmt. Wenn man „echtes“ Brauchtum erleben will, ist Kärnten ganz vorne dabei. Wer sich langsam herantasten will, ist im Salzburger oder Tiroler Raum besser aufgehoben; Bayern ist vergleichsweise zahm. Wichtig ist überall: Abstand halten, nicht provozieren und sich bewusst sein, dass man hier einem Ritual zuschaut, das nicht auf Komfort ausgelegt ist.