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700 Jahre Klein-Weinbach – Ein winziger Ort feiert groß Wer den Namen Klein-Weinbach hört, denkt nicht sofort an ein pulsierendes Dorfleben – und liegt damit nicht falsch. Der kleinste Ortsteil der Gemeinde Weinbach ist tatsächlich so klein, dass das Wort „Ort“ fast übertrieben klingt. Ein Weiler. eine Handvoll Häuser, verstreut zwischen Wiesen, Feldern und alten Obstbäumen, und vielleicht fünfzehn Einwohner – vielleicht auch nur vierzehn oder sechzehn, ganz genau weiß es niemand. Dennoch ist Klein-Weinbach in bestimmten Kreisen seit Langem ein Begriff: Naturfreunde, Wanderer und Pilzliebhaber kennen diesen Flecken Erde gut. In diesem Jahr wird hier ein besonderes Jubiläum gefeiert: 700 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung. Die Geschichte reicht vermutlich deutlich weiter zurück – wahrscheinlich bis in die fränkische Siedlungszeit – doch im Jahr 1325 tauchte Klein-Weinbach erstmals offiziell in einer Schrift auf. Damals wie heute lag der Ort im Quellgebiet des Weinbachs, und schon früh hatte er überregionale Bedeutung: nicht wegen seiner Größe, sondern wegen seiner Bodenschätze. Silber, Schiefer und Kupfer wurden hier in mehreren kleinen Gruben abgebaut. Wer heute mit geübtem Auge durch die Landschaft streift, kann die alten Stollen, Halden und Einschnitte noch erkennen – stille Zeugnisse einer Zeit, als hier harte Arbeit den Alltag prägte. Heute ist der Bergbau längst Geschichte, doch Klein-Weinbach hat eine neue Form der Bekanntheit gefunden: Der Pilzzuchtbetrieb der Familie Noll gilt als feste Größe, liefert weit über die Region hinaus und lockt nicht nur Feinschmecker an. Zur 700-Jahrfeier haben die Bewohner – alle zusammen an einem langen Tisch – ein Festwochenende auf die Beine gestellt, das ganz den Charakter des Ortes widerspiegelt: klein, aber fein, naturverbunden und mit viel Herzblut organisiert. Mit dabei Verein der Weinbacher Wandervogelbewegung, der hier sein Domizil hat.. Beteiligt sind auch der Naturpark Taunus der zwei spannende Themenführungen anbietet. Eine Wanderung widmet sich dem berüchtigten Räuber Johannes Bückler, besser bekannt als Schinderhannes, der um 1800 auch in der Umgebung von Klein-Weinbach unterwegs gewesen sein soll. Die andere führt auf den Spuren des historischen Bergbaus – von den alten Abbaustellen bis zu dem Besuch Johann Wolfgang von Goethes in Klein-Weinbach. So wird das Jubiläum nicht nur zu einem Fest für die Bewohner, sondern auch zu einer Einladung an alle, die Natur, Geschichte und regionale Geschichten lieben. Klein-Weinbach mag winzig sein – doch zum 700. Geburtstag zeigt der Ort, dass Größe nicht in Häuserzeilen, sondern in Charakter, Gemeinschaft und Geschichte gemessen wird. Ein Grund sich den Termin 23. und 24. August in den Kalender zu schreiben. (Für die Wanderungen Bergbau / Schinderhannes bitte beim Naturpark Taunus anmelden)