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60 Jahre können im Rückblick inhaltlich viel oder auch ganz wenig sein. Wer bestimmt, was wichtig ist und was ausgeblendet wird? Für uns keine leichte Aufgabe zu definieren, was gezeigt werden sollte. Jeder Mensch hat einen Namen. Jeder Mensch braucht einen Raum, der ihn aufnimmt und ihm die Möglichkeit zur Entfaltung gibt. Die ]Schleuse 16[, der Raum für Experimentelles, bietet diesen Platz. Für die Künstler*innen durch seine Eigenart und Individualität nicht ganz einfach zu bespielen, liegt darin der besondere Reiz. Suboptimal oder perfekt, es liegt im Auge des Betrachters. Bezieht man die aktuell schwierige Lage mit ein, in der die gesamte Weltbevölkerung steckt, passt auch das. Die ideale Umgebung für uns, um sich mit dem Thema Vergangenheit, dem JETZT und der Vision von Kunst und ihren Protagonisten auseinanderzusetzen. Der Vergangenheit wurde ein kleiner Raum gewidmet. Unveränderbar hat sie uns geprägt und gerne blicken wir zurück. Gemütlich und zum Verweilen einladend ist er. Das zur Decke „schwebende“ Textil lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf ein Sammelsurium an Plakaten aus sechs Jahrzehnten. Einige Plakate sind gut sichtbar und andere im Faltenwurf versteckt, gleich den vielen Ausstellungen und Vernissagen. Vieles wird gesehen und einiges bleibt dem Betrachter verborgen. Der größte Platz ist dem JETZT gewidmet, den aktuellen Mitgliedern des Jubiläumsjahres 2021. 175 Namen, sorgfältig von Hand geschrieben, stehen gut lesbar und geordnet auf weißer Folie. Ein großer Teil davon sind aktive Künstlerinnen und Künstler, manche sind Kunstliebhaber und Förderer. Alle zusammen sind es uns wert genannt zu werden, und so haben auch alle ihren Platz im Raum. Die weißen Stelen sind der Versuch, die Mitgliederzahl von 175 sichtbar und begreifbar zu machen. Auf den ersten Blick eine Einheit, doch unterscheiden sie sich wesentlich, betrachtet man sie im Detail. Genau das macht den Böblinger Kunstverein so lebendig. Im Raum des JETZT beginnt die Zukunft. Die Vision, wohin sich KUNST entwickeln soll, darf und kann. Zwei leere Tafeln symbolisierten zu Beginn der Ausstellung die Freiheit, den Platz zu füllen, sich einzubringen und am Projekt teilzuhaben. Einfache Tafelkreide als Werkzeug für die Besucher, um diese Leere mit Symbolen, Gedanken, Ideen und Zeichnungen zu füllen. Die Namen und die Stelen lassen die Menschen als Individuum nicht sichtbar werden. Eine digitale Bildercollage zeigt daher ihre Gesichter, ihre Kunstwerke und ihre Gedanken. Bewertung gibt es keine - alles kann und nichts muss.