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Bielefeld Tödliche Schüsse in Bielefeld: Warum musste Memo K. sterben? Sinan K. sitzt beim aufsehenerregenden Prozess der Anklagebank. Drei Zeugen waren jetzt vor dem Landgericht geladen. Ihre Aussagen werfen viele Fragen auf Bielefeld. Am 8. Dezember vergangenen Jahres verlor der 31-jährige Memo K. durch mehrere Schüsse in Brackwede sein Leben. Auch eine Notoperation im Städtischen Klinikum konnte ihn nicht mehr retten. Sinan K. ist angeklagt, dieses Verbrechen verübt zu haben. Doch auch nach dem dritten Verhandlungstag ist nicht klar, was ihn zu dieser Tat trieb. Ein 31-jähriger Zeuge erzählt, dass er kurz nach der Tat einen Anruf des mutmaßlichen Täters erhielt. „Er schrie ins Telefon, war ziemlich aufgebracht und drohte auch mir mit dem Schlimmsten. Ich hätte ihm eine Falle gestellt und müsse dafür – wie auch Andere – büßen“, sagte der Zeuge aus. Kurze Zeit später sei ein zweiter Anruf von Sinan K. erfolgt. Da sei er schon wesentlich ruhiger gewesen. Er sei von Memo K., dem Opfer, misshandelt worden. Dann habe er geschossen. Der Zeuge: Opfer und Täter hätten in keinem Bezug zueinander gestanden. Allerdings wisse er vom Hörensagen, dass Sinan K. vor geraumer Zeit bei einem Deal abgezogen worden sei, und das Opfer für diese „Geldentwendung“ verantwortlich sei. Später habe er gehört, dass Sinan K. von rund zehn Männern umzingelt worden sei, einer mit einem Messer drohte und Sinan K. danach zu seiner Waffe gegriffen habe. Memo hätte Glück gehabt, dass der Täter statt einer Waffe mit 9-mm-Kaliber nur eine mit 6-mm benutzt habe. Sonst wäre der Mann noch an Ort und Stelle tot gewesen. Beim ersten Anruf von Sinan K. habe er noch große Angst um sein Leben gehabt, beim zweiten Anruf habe sich das gelegt. Gab es diese Falle für den jetzt Angeklagten wirklich? Wurde er bedroht? Bei Befragung durch die drei Strafverteidiger offenbarten sich immer wieder Erinnerungslücken beim Zeugen. Er wisse nicht, ob es sich bei dem Deal, bei dem Sinan K. kein Geld bekam, um einen Deal mit dem Opfer gehandelt habe. Lückenhaft waren immer wieder seine Erinnerungen. „Nein, ich möchte nochmals sagen, dass ich mich in einer blöden Situation befinde. Ich kenne beide, den Täter und das Opfer, richtig gut. Ich hatte Angst, dass rauskommt, dass ich bei der Polizei schon eine Aussage gemacht habe.“ Ein zweiter Zeuge bestätigte, dass er das zweite Telefonat des Angeklagten mitgehört habe. „Zehn Leute warteten auf mich, gingen auf mich drauf, einer davon hat ein Messer gezogen, darauf habe ich das ganze Magazin auf Memo K. geleert“, hatte er von dem mutmaßlichen Täter gehört. Der dritte Zeuge stellt den Tatabend völlig anders da. Er sei am Tatabend im Café des Opfers gewesen und habe einen Tee getrunken. Als er draußen stand, um zu rauchen, sei auch Memo aufgetaucht. Memo sei ihm gefolgt. „Ich komme gleich wieder“, habe er nach kurzer Unterhaltung gesagt und sei dann in Richtung eines wartenden BMW an der Berliner Straße gegangen. Memo und der Fahrer hätten sich mit beiden Fäusten nach Corona-Manier nett durch das geöffnete Fenster begrüßt. „Memo stützte sich mit beiden Ellenbogen auf den Rahmen des geöffneten Fensters. Das nur sekundenlange, immer lauter werdende Gespräch, brach abrupt durch die Schüsse auf Memo ab“, sagte der Zeuge. Der Fahrer sei geflüchtet. War es wirklich eine freundschaftliche Begrüßung, oder schlug das spätere Opfer mit der Faust auf den Fahrer ein, wie andere Zeugen sagen? Am Mittwoch wird vor dem Landgericht weiter verhandelt.