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*Werbung https://gravity-components.com/ Interview mit Chris Welches Fertigungsverfahren wird angewandt und wie genau funktioniert es? Alle GRAVITY COMPONENTS werden im LPBF-Verfahren hergestellt. Das steht für „Laser Powder Bed Fusion“. Auf Deutsch: Laser Pulverbett verschweißen. Bei diesem Verfahren wird eine dünne Pulverschicht (in meinem Fall 30 µm dick) „beschichtet“ - also über einen Rakel (Beschichtet) auf eine Substratplatte aufgebracht. Ein Laser mit sehr feinem Spot (80 µm Durchmesser) belichtet dann Vektorabhängig einzelne dünne Bahnen in dieses Pulverbett. Durch die hohe Laserleistung und entsprechende Parameter werden die einzelnen Pulverpartikel zu sehr feinen Schweißnähten zusammengeschweißt. Nachdem dies für eine Schicht passiert ist, wird diese „Schicht“ um eine Schichtdicke (wieder 30 µm) heruntergefahren, neues Pulver aufgetragen (beschichtet) und der Laser verschweißt eine neue Schweißnaht auf die zuvor, darunterliegende Schweißnaht auf. So entsteht über viele tausend Schichten auf Millionen feinster Schweißnähte ein 3-Dimensionales Bauteil. Ganz wichtig ist hier, dass dieses Pulver verschweißt wird und nicht versintert! Somit erreicht man durch dieses Verfahren rel. Dichten im Material von über 99,5 % und sehr geringe Restporengrößen von nur wenigen µm! Die Bauteilfestigkeit ist somit ideal! Wie kamst du auf die Idee, eine eigene Marke zu gründen und mit solch einem Verfahren Teile herzustellen? Durch meine Tätigkeit als Applikations- und Prozessentwickler im Metall-3D-Druck bei TRUMPF in Stuttgart kam ich 2021 auf die Idee, filigrane Bike-Parts mit Additiver Fertigung zu entwickeln. Zunächst dachte ich nicht an Titan, sondern an die Formfreiheit des 3D-Drucks. Als ich für TRUMPF die Fahrradindustrie ansprach und eigene Teile designte, merkte ich schnell, wie groß das Potenzial für AM in dieser Branche war. Ich konzipierte Bremshebel, einen hydraulischen Bremssattel und Pedale, die bei der Eurobike positiv aufgenommen wurden. Anfangs wollte ich nur Maschinen verkaufen, doch das Interesse an den Prototypen war so groß, dass ich begann, weitere Teile für mein eigenes Bike zu entwickeln. Schnell sprach mich die Community darauf an, und so kam die Idee, die Teile selbst zu vermarkten. Letztlich hat mich mein Arbeitgeber dazu inspiriert, die Technologie auch für mein eigenes Unternehmen zu nutzen. (Gekürzt durch ChatGPT) Sind weitere Bauteile in Planung? Ja - es sind noch weitere Teile in Planung. Ganz konkret arbeite ich aktuell an einer modularen Kettenführung. D.H. es gibt ein Basisteil an welches dann weitere Komponenten selbstständig angebaut werden können. So kann ich dann mit einer Kettenführung alle Bikes abdecken - egal ob Enduro, High-Pivot oder DH mit allem drum und dran. Anschließend will ich mich an weitere Bremshebel machen. Welches Material wird verwendet? Meine Teile bestehen alle aus Ti-6Al-4V - umgangssprachlich auch Titan64. Das ist eine Titan-Legierung welche hauptsächlich in der Luft - und Raumfahrt eingesetzt wird. Der Vorteil dieser Legierung ist nicht nur die unfassbar hohe Festigkeit, sondern gleichzeitig auch eine gute Duktilität. Im Vergleich zu einen 6061 Aluminium ist gedrucktes Ti64 ca. 3,5x so stabil. Das führt dazu, dass ich meine Teile mit deutlichst geringeren Wandstärken konstruieren kann als wenn ich sie aus Aluminium bauen würde. Welche Normen erfüllen die Bauteile (insbesondere im Hinblick auf Bremshebel)? Meine Bauteile sind alle getestet. Besonders die Bremshebel haben über ein Jahr im Feldtest (bei 6 verschiedenen Fahrern) überstehen müssen, bevor ich sie zur Zertifizierung geschickt habe. D.H. die Bremshebel sind beim EFBE Prüfinstitut auf die Vorgaben der ISO 4210 getestet worden. Kein Bremshebel hat bisher versagt - selbst das EFBE hat sie nicht kaputt bekommen. Auf meinem Prüfstand zuhause konnte ich eine Last von über 90 kg auf die Bremshebel geben, ohne dass hier etwas passiert ist. Hat sich der Druckpunkt der Bremse verändert? Der Druckpunkt fühlt sich nahezu identisch an. Es gibt Fahrer, die haben das Gefühl, dass der Druckpunkt berechenbarer ist. Rein konstruktiv bedingt ist das Übersetzungsverhältnis aber identisch zum original Hebel. Wie sieht es mit Garantie und/oder Crashreplacement aus? Natürlich gibt es bei GRAVITY COMPONENTS die vorgeschriebene Gewährleistung auf alle Teile! Darüber hinaus wird es ein Crash-Replacement geben, welches dem Kunden erlaubt die Teile zum Sonderpreis zu beziehen, sollten sie bei einem Sturz kaputt gehen. Auch einen Reparaturservice möchte ich anbieten. Wie viel wird ein Hebelpaar kosten? Das Hebelpaar für z.B. die Shimano SLX und XT liegt im Titan-Raw finish bei 189,99 € inkl. MwSt. Titan-Raw bedeutet, dass die Hebel nicht beschichtet, anodisiert oder sonstiges sind. Die Hebel sind aber dann gleitgeschliffen. Es wird auch noch eine farbig anodisierte Variante geben. Die Preise stehen aber noch nicht ganz fest.