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Noch bevor an diesem Wochenende der nächste Schneeschauer einsetzt, hat Tristan für seine Partnerin bereits eine Ratte erbeutet. Gegen zwanzig vor zwei kommt es zur Übergabe – von unserer Kamera zwar nicht direkt eingefangen, doch unmittelbar danach können wir beide Uhus bei ihrer „Unterhaltung“ beobachten. Isolde hat die Beute übernommen und fliegt damit hinauf zu ihrem Rupfplatz (2:00). Nach etwa zehn Minuten verschwindet schließlich auch der Rattenschwanz in ihrem Schnabel. Wenige Minuten später taucht Tristan an derselben Stelle auf (3:30). Es wirkt, als suche er nach möglichen Resten der Beute – doch Isolde hat alles vollständig verspeist. So fliegt Tristan, nach einem kurzen Abstecher ins Baugerüst, wieder davon. Gegen Morgen nimmt der Schneefall deutlich zu und Weiß legt sich wie eine Decke über die Umgebung der Burg (4:55). Isolde sehen wir noch einmal hoch oben auf der Mauer. Danach wird es spannend in der Wiese: Im ersten Morgenlicht begegnen sich Eule und Hase (5:55). Isolde startet, so scheint es, einen Jagdversuch – doch der Hase bleibt sicher und entkommt. Neben der Uhudame, den Feldhasen und den Highland-Rindern zeigt sich auch der Bussard noch einmal vor unserer Kamera 3 (8:40), bevor auch er in den Wintertag davonfliegt. Am Abend begrüßen uns am zugefrorenen Teich erneut die Hasen, die der Schnee offenbar zum Rennen anspornt. Trotz der geschlossenen Schneedecke finden die Langohren weiterhin Gras. Auch die Rinder sind mit Wiederkäuen beschäftigt. Um kurz nach zwei ist ein Fuchs auf Beutesuche am Teich unterwegs (10:15). Wenig später, in der Nähe der kleinen Brücke, wird deutlich: Er ist nicht allein. Ein offenbar verspieltes Jungtier begleitet den älteren Fuchs. Dieser wälzt sich im Schnee – ein für Füchse typisches Verhalten, mit dem sie Gerüche aufnehmen oder fremde Gerüche überdecken und gleichzeitig ihr Fell pflegen. Gegen drei geht der Mond auf, und mit seinem Erscheinen zeigen sich auch die Uhus in der Ruine (12:18). Tristan ruft aus einer Fensternische, während Isolde aus dem großen Turm daneben herausschwebt. Sie landet in der Brutnische des vergangenen Frühjahrs und hinterlässt dort ihre Spuren im glitzernden Schnee (13:45). Beide Eulen stehen in regem Austausch, bis sie etwa eine Stunde später wieder getrennte Wege fliegen. Gegen vier entdecken wir noch einen von ihnen im Baugerüst, während unten am Teich die beiden Füchse weiter umherstreichen (16:32). Mutig wagen sie sich sogar auf die Eisfläche, stets auf der Suche nach etwas Fressbarem. Zurück in der Ruine sehen wir Isolde durch das Gerüst flattern und können sogar beobachten, wie sie den Seiteneingang zu Tristans Türmchen nimmt (20:00). Noch am frühen Morgen, gegen sieben, sitzt sie hoch oben auf der vereisten Mauer der Ruine – ein letzter ruhiger Moment, bevor sie schließlich davonfliegt. So bleiben von dieser frostigen Abfolge nicht nur Spuren im Schnee zurück, sondern auch klare Hinweise auf Beute und Begegnungen – eingebettet in das winterliche Geschehen der Ruine, in dem sich bereits leise die nächste Phase im Jahreslauf der Uhus ankündigt. -- Musik: "Crystalline Flow_Outro", "Beauty of Nature", "Calm Piano By Ocean 15 seconds intro" und "A Light Sketch of Paris_Outro" von Grand_Project, lizensiert unter der Pixabay License