У нас вы можете посмотреть бесплатно Was bin ich? Folge 119 vom 25.06.1968 mit Robert Lembke und dem Ehrengast Helmut Zacharias или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Und wieder eine schöne alte Folge aus der Zeit kurz ehe die Farbe bei Was bin ich? Einzug gehalten hat. Auf den Straßen der Republik war im Sommer 1968 vor allem bei den Studenten die Hölle los. In den deutschen Single-Charts stand am 25. Juni 1968 der Song „Delilah” von Tom Jones an der Spitze auf Nummer 1. Zu erraten galt es diesmal die folgenden Berufe: Gewässerbelüfter, Latschenkiefernöl-Herstellerin und Skorpionenmelker. Das Melken von Skorpionen ist ein Verfahren zur Gewinnung von Skorpiongift, das für medizinische Zwecke genutzt wird. Dabei wird durch leichte elektrische Impulse (Elektrostimulation) am Stachel das Gift extrahiert. Skorpiongift ist extrem teuer (bis zu $12.000 pro Gramm), und der Prozess ist aufgrund des hohen Risikos oft automatisiert. Helmut Zacharias erlangte durch seine Fernsehauftritte in den 1960er und 1970er Jahren vor allem als Geigenvirtuose große öffentliche Popularität. Zacharias wurde wegen seiner charakteristischen Spielweise „Zaubergeiger“ genannt. Bereits mit vier Jahren begann er, das Instrument zu spielen, und konnte Noten lesen, als er in die Schule kam. Er musizierte fortan gemeinsam mit seinem Vater (Karl Zacharias), der ebenfalls Geiger und Komponist war. Seine Mutter war eine geborene Jünger. 1931 war er zum ersten Mal mit dem Solopart eines Mozart-Violinkonzerts im Radio zu hören. Nach dem Studium an der Akademischen Hochschule für Musik in Berlin (Meisterklasse von Gustav Havemann) erhielt er 1936 den Fritz-Kreisler-Preis und den Molique-Preis. Im Jahr 1939 wurde er Mitglied des Kammerorchesters Hans von Benda, mit dem er bis 1941 und Beginn des Wehrdienstes Konzertreisen unternahm, doch seine große Liebe galt dem in der Zeit des Nationalsozialismus verpönten Swingjazz. Dabei war neben amerikanischem Swing das Quintette du Hot Club de France sein Vorbild. Damals pflegte er enge Kameradschaft mit den Musikern Heinz Gerlach, Horst Wende und Heinz Munsonius, in dessen Solistenensemble er mitwirkte. Am 29. November 1941 nahm er seine erste Schallplatte unter eigenem Namen (Helmut Zacharias und seine Solisten) bei der Odeon in Berlin-Kreuzberg auf, die nicht zuletzt dank der Novelty von Ernesto Romanoni als Begleiter auf Harfe statt Klavier ein Erfolg wurde. 1942 war er als Wehrmachtsangehöriger beim auch in Deutschland legal hörbaren Radio Hilversum tätig. Nach dem Krieg trat er mit eigenem Ensemble unter anderem im Pariser Olympia und in den USA auf. 1948 jazzte er beim NWDR. 1957 trat er als er selbst im Film Unter Palmen am blauen Meer auf. In den 1960er und 1970er Jahren hatte er zahlreiche Auftritte im Fernsehen mit eigener Band. 1960 siedelte er sich in Ascona in der Casa La Campanella am Lago Maggiore in der Schweiz an, wo er seit 1997 die letzten Jahre wegen der Erkrankung an Alzheimer in einem Heim verbrachte. Helmut Zacharias wurde in Hamburg auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt. Die Grabstelle liegt im Planquadrat M 17 südwestlich der Ecke Cordesallee/Ringstraße. Zacharias komponierte etwa 450 Titel und arrangierte mehr als 1400. Auch Filmmusik komponierte er sowie die Tokyo- und Mexico-Melody für die BBC-Sportübertragungen. Weltweit verkaufte er über 14 Millionen Schallplatten (herausgegeben von Brunswick, Polydor und EMI) und CDs. Er erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen, unter anderem den Grand Prix du Disque der Acadèmie Charles Gros (Paris), den Maschera d’argento (Italien), den Goldenen Hahn von Rio de Janeiro und 1972 den Popularity-Price von Caracas. 1950 gewann er den Jazz-Poll des AFN Frankfurt als bester Jazz-Violinist und gab ein Lehrbuch Die Jazz-Violine heraus. Auch in den späteren Jahren brachte er Swingelemente in die Unterhaltungsmusik ein. 1985 wurde ihm das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 1995 erhielt er einen Bambi. Der Segler und Golfer hatte zudem das Goldene Sportabzeichen erhalten. Helmut Zacharias war evangelisch und ab 1943 verheiratet mit Hildegard Zacharias, geborene Konradat. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor, die Journalistin Sylvia Zacharias, der Hochsprungmeister Thomas Zacharias und der Komponist Stephan Zacharias. Den schöpferischen Nachlass schenkte seine Witwe Hella Zacharias 2006 dem deutschen Komponistenarchiv in Dresden. Natürlich fidelt er am Ende der Show auch ein bissl was aus Anatevka: "Wenn ich einmal reich wär..." Viel Spaß !