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Die »hildensaga« beginnt mit einer Kernszene des »Nibelungenlieds«: Brünhild und Kriemhild treffen am Wormser Hof aufeinander und sind sich uneinig, wer von ihnen als Ranghöhere zuerst den Dom betreten darf. Es kommt zum Streit zwischen den Königinnen. Die drei Nornen greifen ein und stellen fest, dass die Geschichte eigentlich früher beginnen und in der Vergangenheit geändert werden muss. Es wird also »zurückgespult«: Der Held Siegfried kommt nach Island, wo Brünhild Königin ist und gemeinsam mit ihrem Vater Wotan lebt. Siegfried und Brünhild verlieben sich und verbringen eine Nacht miteinander. Die Nornen jedoch warnen Brünhild vor ihrem Schicksal mit Siegfried. Als dieser tatsächlich zögert, bei ihr zu bleiben, schickt Brünhild ihn fort. Wotan beschließt daraufhin, dass jeder Mann, der Brünhild zur Frau haben will, gegen sie im Kampf antreten muss und getötet wird, falls sie ihn besiegt. Ein Jahr später: König Gunther von Burgund kommt mit seinen beiden Brüdern Gernot und Giselherr, seinem Gefolgsmann Hagen von Tronje und Siegfried nach Island, um Brünhild zur Frau zu nehmen. Mithilfe seiner Tarnkappe siegt Siegfried unerkannt anstelle Gunthers über Brünhild und sie nehmen sie mit an den Hof in Worms. Dort wartet Gunthers Schwester Kriemhild – sie hat geschworen, niemals einen Mann zu heiraten, und sich deshalb in einen Turm der Burg zurückgezogen. Doch an Siegfried findet sie Gefallen und es kommt zur Doppelhochzeit: Siegfried heiratet Kriemhild, Gunther heiratet Brünhild. In der Hochzeitsnacht verweigert Brünhild den ehelichen Sex mit Gunther. Wieder täuschen Gunther und Siegfried Brünhild, damit Gunther »die Ehe vollziehen« kann. Am nächsten Tag treffen Brünhild und Kriemhild aufeinander. Die Szene vom Anfang wiederholt sich, doch mündet sie diesmal statt im Streit in Solidarität. Die Frauen planen Rache. Erst 2022 uraufgeführt, avancierte Ferdinand Schmalz' Überschreibung der Nibelungensage zu einem der derzeit meistgespielten Dramen – und machte aus der althergebrachten »Heldensaga« die zeitgemäße »hildensaga«. Lug und Trug, Liebe, Macht, Eitelkeit und Selbstermächtigung sind die packenden Themen dieser fulminanten Neuinszenierung.