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Am 31. August fand anlässlich Jubiläums 100 Jahre Neuer Friedhof Mittweida ein Tag er offenen Tür statt. Mehrere hundert Gäste nutzten an diesem Tag die Möglichkeit an Führungen durch den ca.10 Hektar großen Parkfriedhof teilzunehmen. Ein Rundweg führt zu mehreren bedeutenden Grabmalen oder Denkmälern wie das des Rennfahres Rudolf Hasse, Technikum- Gründer Alfred Udo Holzt, Schriftsteller Erich Loest oder die Chemikerin Ingrid von Reyher. Sie alle und ein Ggeschichtlicher Abriß des Friedhofs sind in einer Festschrift, mit einer Auflage von tausend Stück enthalten. Diese ist kostenfrei erhältlich. Außerdem konnten die Kapelle und deren Turm besichtigt werden. Und natürlich gab es zu den Führungen, Vorstellungen von Handwerk und Technik sowie Tipps zur Grabpflege. Für die Planung des Areals samt Gebäude war seinerzeit das Dresdner Architekturbüro Schilling & Gräbner zuständig. Der Mitinhaber Rudolf Schilling ist der Sohn des ersten Ehrenbürgers von Mittweida, Bildhauer Johannes Schilling. Die Pläne der Architekten wurden in den darauffolgenden Jahren umgesetzt. Der Neue Friedhof an der Chemnitzer Straße in Mittweida wurde am 21. Dezember 1919 eingeweiht. Dem Jubiläum widmet sich, noch bis zum 08. September, auch eine Ausstellung im Museum „Alte Pfarrhäuser“. Sie zeigt Ideen, Entwürfen und Plänen aus dieser Zeit.