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Die Mindelzeller Kirche verdankt ihre herrliche Ausstattung einer Wallfahrt zum heiligen Kreuz. Sie gehörte zum nahen Kloster Ursberg, dessen Propst 1230 eine Kreuzpartikel stiftete. Nach deren Wiederauffinden lebte die Wallfahrt im 17. Jh. neu auf, was eine neue Ausstattung der Kirche nach sich zog. Davon ist nur wenig erhalten, da der heutige Bau Mitte des 18. Jh. nach Plänen von Kaspar Radmiller neu errichtet wurde. Bemerkenswert daran ist die Ausbildung der Südflanke als Hauptschauseite durch einen stattlichen Risalit mit Schweifgiebel. An der Nordseite ist ein solcher Bauteil unter Einbeziehung des Turmes ebenfalls ausgebildet, nur schlichter gehalten (das Kreuz wird auch in der Bauform sichtbar). Im Innenraum sind nur die beiden westlichen der drei Achsen präsent, mit entlanggeführter Seitenempore in angedeuteter Zweischaligkeit. Der lichterfüllte Rokokoraum mit großen Stuckkartuschen zieht auch durch seine Kuppelfresken (Jüngstes Gericht, Verehrung der Reliquie) von Franz Martin Kuen in Bann, der sich in einem Zwickel als Evangelist Markus (nicht Lukas wie bei Malern üblich, vielleicht weil er in Venedig als Mitarbeiter Tiepolos gelernt hat) porträtiert hat und der von J.B. Enderle bei der Ausführung unterstützt wurde. Eine absolute Seltenheit ist, dass die Seitenaltäre in den Auszugsbildern zwei der Kreuzwegstationen enthalten, die im übrigen paarweise an die Chorwände freskiert sind. Das Hochaltarbild (Kreuzigung) von Konrad Huber aus dem frühen 19. Jh. ist hier zur Fastenzeit verhängt, die Seitenfiguren (Konstantin und Helena, um 1630) werden wie die Johannesschüssel Christoph Rodt aus Neuburg / Kammel zugeschrieben. Das linke Seitenaltarbild versammelt fünf Heilige und ist unverkennbar von der Hand des Johann Kaspar aus Obergünzburg (1863). Melchior Wachtel ist der Meister der Kanzel von 1756 und wohl auch der Altäre. Zu den Glocken: Das Geläut umfasst 4 Glocken in den Tönen e' - g' - a' - c''. Die kleine stammt noch von 1933 (Wolfart, Lauingen), die übrigen wurden 1950 von Grüninger in Straß bei Neu-Ulm gegossen. Leider wirken sich die verlangsamenden Armaturen auch hier ungünstig aus. (Text, Fotos und Video: arnoldusglocke)