У нас вы можете посмотреть бесплатно Schönheide im Erzgebirge am 22.12.2021 или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Schönheide ist eine Gemeinde im sächsischen Erzgebirgskreis und liegt im Westerzgebirge. Sie ist die am weitesten westlich gelegene Gemeinde des Erzgebirges und war bis ins ausgehende 20. Jahrhundert stark von Industrie geprägt. Heute findet sich eine Mischung von gewerblichen Arbeitsplätzen und solchen im Dienstleistungsbereich. Geschichte Als erster Siedler im Schönheider Gebiet gilt Urban Männel, der 1537 das erste Haus errichtet haben soll. Das Türkensteuerregister des Jahres 1542 nennt die Namen von 12 Bauern. Schönheide wurde als Gemeinde mit dem sogenannten Befreiungsbrief des Gebietsherrn Balthasar Friedrich Edler von der Planitz vom 20. März 1549 förmlich gegründet. Am 23. Dezember 1563 kam der Ort durch Verkauf in den Besitz der Wettiner und damit zur Herrschaft Schwarzenberg. 1566 wurde in Schönheiderhammer das heute noch als Eisengießerei betriebene Eisenhammerwerk gegründet. Im Jahre 1596 wurde die seit 1935 Martin-Luther-Kirche genannte Kirche errichtet. Sie stürzte 1764 ein. Dabei kam ein Mann ums Leben. Die Kirche wurde nach Plänen von Christian Döltz von 1766 bis etwa 1773 in der heutigen äußeren Form neu gebaut und anschließend bis 1835 im Innern ausgebaut und ausgemalt. 1669 wurde eine Handwerkerinnung gegründet. Der Ortsname wurde im Laufe der Geschichte unterschiedlich geschrieben. 1542 Schönnheyde, 1549 Schonheyde, 1557 Schönheyde, 1572 Schonheida, 1572 Schönheida. Ab 1875 wurde die heutige amtliche Schreibweise Schönheide eingeführt. Mit dem Bau der Bahnstrecke Chemnitz–Adorf erhielt der Ort 1875 in Schönheiderhammer und Wilzschhaus Bahnanschluss. Zwischen 1880 und 1900 wurden mehrere noch heute bestehende öffentliche Gebäude gebaut: Rathaus 1882, Post 1891, Geschwister-Scholl-Schule 1896–1898. Die Flemming-Fabrik aus dem Jahr 1896 wurde in den 2000er Jahren abgerissen, ebenso eine der beiden Lenks-Villen, Jugendstilbauten aus der Zeit um 1900. 1893 kamen mit dem Bau der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld der Bahnhof Schönheide Mitte und die Haltepunkte Oberschönheide und in Neuheide dazu. In der Zeit zwischen 1914 und 1945 zog in Schönheide wie auch im restlichen Erzgebirge durch die Kriege hohe Arbeitslosigkeit und Armut ein. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges am 21. Februar 1945 wurde im Ort ein Außenlager des KZ Flossenbürg eingerichtet, in dem 50 KZ-Häftlinge für die Firma R. Fuess (Berlin) Zwangsarbeit verrichten mussten. Diese Häftlinge wurden am 13. April 1945 auf den Todesmarsch nach Karlsbad geschickt. Aufruf zur Gründung der Ortsgruppe Schönheide der Sozialdemokratischen Partei im Januar 1990 Zu DDR-Zeiten wurde im Ort ein Kinderferienlager betrieben. Die Gemeinden Schönheiderhammer und Neuheide wurden am 1. Juli 1949 nach Schönheide eingemeindet (Gesetz über den Zusammenschluss der Gemeinden Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide – Landkreis Aue – vom 29. April 1949). 1974 begann der Bau der Talsperre Eibenstock. Dadurch musste 1975 die Bahnstrecke im Muldetal zwischen Blauenthal und Schönheide Ost stillgelegt werden. 1977 erfolgte auch die Einstellung der Schmalspurstrecke, auf einem Teilstück verkehrt heute eine Museumsbahn. Ab 1990 wurde die Infrastruktur ausgebaut, aber durch die Stilllegung vieler Betriebe stieg auch wieder die Arbeitslosigkeit an. Dialekt In Schönheide wird westerzgebirgisch gesprochen, schon wenige Kilometer weiter westlich – hinter dem Wald – beginnt der vogtländische Dialekt. Ihr Dorf bezeichnen die Schönheider als „Schennhaad“. In umgebenden Dörfern und Städten ist eher die Bezeichnung „Schiehaad“ verbreitet. Schon im 20 km muldeabwärts liegenden Aue (Sachsen) wird die Sprechweise der Schönheider als singend bezeichnet. Der Satz „Wu de Hasen Hos’n un de Hosen Hus’n haaßen, do bie iech dorrhamm.“ (Wo die Hasen „Hos’n“ heißen und die Hosen „Hus’n“, da bin ich zu Hause.) gibt einen Einblick in das Westerzgebirgische. Die Schönheider Mundartschriftstellerin Martina Gutzeit spricht das Schönheider Erzgebirgisch in einer Art Bühnendeutsch, wie die Rezitation eines ihrer Gedichte belegt. Eine überregionale Bekanntheit erreichte ein Schönheider Schüler mit seinen Auftritten im erzgebirgischen Dialekt. Der erzgebirgische Dialekt wird im täglichen Umgang der Schönheider untereinander praktiziert, zahlreiche Einwohner reden fast ausschließlich im Dialekt. Sie sprechen die heute noch an Stelle von Guten Tag und Auf Wiedersehen gebräuchliche Grußformel „Glück auf“ wie „Geliggauf“ und die harten Konsonanten k, p und t wie g, b und d, nur das Wort Garage wird Karasche ausgesprochen. Quelle: Wikipedia