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Die Stiftung Denkmalschutz hat jetzt zu einer Spendenaktion zu Gunsten eines alten sorbischen Bauernhofes in Lieske in der Gemeinde Neuseenland aufgerufen. Für das etwa dreihundert Jahre alte Gebäude ist es 5 vor 12, um es zu retten. Janine Wendt mit Einzelheiten. Als Sensation und so selten wie ein Fossil wurde das kleine unscheinbare Gebäude in der Nähe der Kirche in einer Expertenschrift einmal bezeichnet. Was den Fachmann daran besonders faszinierte, das Schrotholzhaus ist nach alter sorbischer Tradition, aus der hier heimischen Kiefer gefertigt. Auch wenn es natürlich über die Jahrhunderte Umbauten gab - ist das Grundgerüst wie einst. Jedoch der Zahn der Zeit nagt gewaltig an der Holzkonstruktion. Eine Seite ist mittlerweile beträchtlich abgesackt - der Laie sieht hier den Einsturz schon fast vor Augen. Das Interesse, das alte Gebäude wieder zu nutzen, ist bei Cornelia Schnippa schon lange vorhanden. Immerhin hat sie in ihrer Kindheit viel Zeit hier verbracht und schöne Erinnerungen. So ein Haus hatte niemand, märchenhaft – wie in den alten russischen Filme mit der Hexe Baba Jaga, erzählt sie mit leuchtenden Augen. Das Gefühl von einst kann man übrigens auch heute noch gut nachvollziehen. Wenn man den Dachboden besteigt - hier die hölzerne Dachkonstruktion sieht, die kleine Kammer oder den Keller - etwas märchenhaftes ist spürbar. Ein Hauch von Geschichte weht einem zudem um die Nase - die dieses Haus unweigerlich versprüht. Man entdeckt vielleicht keine Schätze, aber historisch wertvolles - und lernt was eine "schwarze Küche" ist. Wer das Gehöft von außen sieht, ahnt eigentlich nichts von der Holzkonstruktion. Ein Brand dem fast alle Häuser im Dorf zum Opfer fielen, ist dafür sozusagen verantwortlich. Die „NEUEN“ wurden aus Stein errichtet, wegen der Optik und – ja auch damals schon – Vorschrift, hier die Fassade von außen verklinkert. Auf gut dreihundert Jahre wird das Bauernhaus geschätzt. Mehrere Studenten waren bereits hier, haben Diplomarbeiten verfasst - allerdings am Zustand änderte sich nicht. Der Denkmalschutz hat seinen Preis und der ist für den privaten Geldbeutel manchmal einfach zu hoch. Nun mit Unterstützung der Stiftung Denkmalsschutz und der Denkmalhilfe kann nun angefangen werden das historische Gebäude zu sanieren. Aber das Bauernhaus steht natürlich nicht alleine. Zum typischen Hof kommt natürlich die Scheune, Stall und Backhaus. Alles in allem rund 220.000 Euro Investitionskosten und eine Lebensaufgabe, erklärte die Cornelia Schnippa - mit einem Lachenden und einem sorgenvollen Auge. Zum Tag des offenen Denkmals will Cornelia Schnippa zum Baustellenbesuch einladen. Bis dahin hofft sie, erste Maßnahmen umgesetzt zu haben und auf weiteres Geld aus dem Spendentopf, der sich hoffentlich bis dahin gut gefüllt hat. (jw) www.deutsche-stiftung-denkmalschutz.de