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Die belebte Ecke am Kiosk in der Hustadt hat schon vieles gesehen – leider in der jüngsten Zeit auch unerwünschte Graffitis, die die Wand links neben dem Kiosk beschmierten. Nun wird die Fläche nicht nur gereinigt, sondern auch in ein bleibendes Zeugnis des Gemeinschaftsgefühls der Region verwandelt. Gemeinschaftliche Aktion gegen unerwünschte Graffitis Das Problem mit Graffitis ist nicht neu. Vandalismus in Form unerwünschter Graffitis ist nicht nur ein optischer Dorn im Auge, sondern auch ein Zeichen mangelnden Respekts gegenüber öffentlichen und privaten Flächen. Doch anstatt nur zu reinigen und zu warten, bis das nächste Graffiti auftaucht, haben sich lokale Akteure zusammengeschlossen, um eine nachhaltige und kreative Lösung zu finden. "Unser Quartier in der Hustadt verdient eine Umgebung, in der sich jede*r wohlfühlt und respektiert wird. Deshalb haben wir uns für eine Lösung entschieden, die nicht nur das Graffiti-Problem löst, sondern auch den Gemeinschaftssinn stärkt", betont Falk Wollenberg, Kund*innenmanager der VBW. „Und die Idee war so simpel wie einfach.“ Kinderhandabdrücke als Zeichen der Zusammengehörigkeit Faruk Yildirim von der HUKultur, ein engagierter Verfechter kultureller Projekte in der Region, hat gemeinsam mit Falk Wollenberg von der VBW und Metin Fücks, Quartiershausmeister der VBW, die kreative Idee entwickelt, die Wand mit Handabdrücken der Kinder aus der Hustadt zu verzieren. Nicht nur als Schutz gegenüber ungewünschten Graffitis, sondern als Ausdruck der Gemeinschaft und des lokalen Stolzes. Yildirim, Quartiersexperte der Hustadt, betont: "Jedes Kind, das seinen Handabdruck hinterlässt, sendet eine klare Botschaft aus: Diese Wand gehört uns allen. Wir respektieren und schätzen unsere Gemeinschaft hier in der Hustadt." Die gemeinschaftliche Grundschule Hufeland, besser bekannt als Hufelandschule, ist eine renommierte Grundschule in der Hustadt. Sie hat sofort Interesse an der Aktion gezeigt und die nächste Generation der Hustadt-Bewohner*innen in kleinen Gruppen zu der Mauer neben dem Kiosk geschickt – natürlich in Begleitung mit ihren Lehrer*innen Dort wurden dann Handabdrücke als Zeichen ihrer Gemeinschaft und ihres Engagements hinterlassen. Lokale Unternehmen zeigen Solidarität und Unterstützung Dieses Projekt wäre ohne die Unterstützung lokaler Unternehmen nicht möglich. Die IFAK e. V., vertreten durch die Sozialarbeiterin und -pädagogin Dilan Cakir, zeigte sich großzügig und stellte kleine Snacks für die Kinder bereit, die ihre Handabdrücke hinterlassen haben. Aber auch die praktische Umsetzung der Aktion wurde durch die Firma Hannes, vertreten durch Geschäftsleiter Gopinath Sivalingam, unterstützt, die freundlicherweise die drei Farbeimer für das Projekt sponserten. „Es ist inspirierend zu sehen, wie unterschiedliche Teile der Gemeinschaft zusammenkommen, um sowohl ein kulturelles als auch ein praktisches Problem zu lösen“, sagt Wollenberg zusammenfassend. „Abschließend möchten wir all jenen danken, die sich an dieser Initiative beteiligt haben. Ihre Anstrengungen tragen dazu bei, die Hustadt in ein lebendiges und einladendes Quartier zu verwandeln, in dem jeder stolz darauf sein kann, ein Teil davon zu sein." #bochum #hustadt #vbw #vbwbochum #hufelandschule #gemeinsamgehtmehr #wohnungswirtschaft #wohnung #kinder #aktion #sozialarbeit #sozialearbeit #sozialesengagement #gemeinschaft #vbwstiftung