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Geläute der reformierten Kirche Wädenswil im Kanton Zürich 5 Glocken Stimmung: A° cis' e' a' cis'' Giesser: Glocke 1: Jakob Keller, Unterstrass 1842 Glocke 2: Rüetschi/Aarau 1895 Glocke 3: Jakob Keller, Unterstrass 1842 Glocke 4: Jakob Keller, Unterstrass 1842 Glocke 5: Jakob Keller, Unterstrass 1885 Grosses und historisch bedeutendes Geläut, das ein hochinteressantes, unwesentlich kleineres Barockensemble von 1766/77 ersetzte. Nachdem dessen grösste Glocke gesprungen war, lieferte der Glockengiesser Jakob Keller (Vater) 1841 sein erstes grosses fünfstimmiges Gesamtwerk nach Wädenswil (damals noch Waedensweil). Allerdings befriedigten diese Glocken nicht und die Kirchgemeinde bereute es, den Auftrag an einen „Anfänger in der Kunst" vergeben zu haben, worauf der Giesser den Wädenswilern entgegenkam und das gesamte Geläut nochmals goss. Leider wurden zwei Glocken Ende des 19. Jahrhunderts unbrauchbar und mussten ersetzt werden. Die Schlagtonfolge blieb dabei dieselbe. (Quelle: Glocken der Heimat) Die reformierte Kirche Wädenswil ist eine Querkirche des Spätbarocks und das Hauptwerk des Baumeisters Johann Ulrich Grubenmann. Sie steht unter Denkmalschutz und ist für ihre aussergewöhnliche Dachkonstruktion bekannt. Die Kirche besteht aus einem grossen Querraum, dem südwestlich ein Risalit mit anschliessendem Turm angefügt ist. Die zweigeschossigen Fassaden sind durch Sandsteinpilaster, Gesimse und eine pastellfarbene Fassung gegliedert. Über den Rundbogenfenstern befinden sich Oberlichter in typischen ovalen Rokoko-Formen. Die Portale sind von schwungvolllen barocken Hauben überdacht und reich mit Rokoko-Bauplastik aus Sandstein dekoriert. Das Nordportal und das Westportal sind über Freitreppen zu erreichen. Der Turm ist im Gegensatz zum barocken Schiff im Stil des romanischen Vorgängerbaus gehalten. Über fünf schlichten Geschossen folgt der Glockenstuhl mit zwei Schallfenstern zu allen Seiten und darüber die Turmuhr der Gebrüderer Ungerer von 1862. Schwungvolle Wimperge leiten in den spitzen Turmhelm über, dessen Spitze eine Höhe von 64 Metern über Boden erreicht. Der Turm wird von einer Turmkugel, die historische Dokumente der Kirchgemeinde verwahrt, und von einem vergoldeten Turmhahn bekrönt. Das Turmportal ist mit einem schmiedeeisernen Tor vom Wädenswiler Schmied Dietzinger versehen und enthält das vergoldete Wädenswiler Wappen. Der stützenfreie Innenraum wird von einer steilen U-Empore umgeben. Unter den Seitenemporen hat Grubenmann hängende Säulenkapitelle in Stuck ausführen lassen, um seine Ingenieurskunst, die keiner Säulen bedarf, zu betonen. Die Hauptgänge laufen kreuzförmig auf den Mittelpunkt der Kirche zu, wo sich der Taufstein befindet. Die Kanzel befindet sich an der Nordwand der Kirche, wodurch sie von allen Plätzen der Kirche aus sichtbar ist. Dies entspricht einem gängigen architektonischen Anspruch der reformierten Kirche, bei der die Wortpredigt im Mittelpunkt der Liturgie steht. Der gesamte Kirchenraum ist mit Rokoko-Stukkaturen versehen, die zu den Hauptwerken des Stukkateurs Peter Anton Moosbrugger zählen. Die reich verzierte Kirchendecke wird von drei symmetrisch angeordneten Deckenkartuschen geprägt. Die Innenwände werden, wie die Aussenmauern, durch Pilaster mit Rokoko-Kapitellen gegliedert. Über der Orgel befindet sich das Wappen des Baumeisters Grubenmann als einziges farbiges Stuckelement. Wädenswil, im Volksmund "Wädi" oder "Wädischwil" genannt, liegt am oberen linken Zürichseeufer am Zimmerberg an der Autobahn A3 Zürich-Chur. Herzlichen Dank an die Sigristin für das Sondergeläut Aufnahmedatum: Sonntag, 18. November 2012