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** Zum Fest Maria Geburt soll eine besonders schöne Kirche mit diesem Patrozinium vorgestellt werden. ** Rottenbuch D-BY Ehem. Klosterkirche Maria Geburt Konfession: römisch-katholisch Es läuten alle 6 Glocken: B° des’ es’ ges’ as’ b’ Aufnahme vom Freitag, 14.08.2020, 18h50, Zusammenläuten zum Festgottesdienst am Vorabend vom Hochfest Maria Himmelfahrt. Nach dem Krieg wurde für die Kirche von Rottenbuch ein stattliches neues Geläute angeschafft. Es wurde 1947 vom Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation in der damaligen Oktavrippe, heute Sekundschlagtonrippe genannt, hergestellt. Obwohl diese deutliche klangliche Mängel aufweist, vermag das Geläute mit seiner nahezu majestätischen Wirkung zu beeindrucken. Als Besonderheit besitzt die grosse Glocke als einzige einen Klöppelfänger. Bereits vor der Klostergründung bestand in Rottenbuch eine Kirche. Das Augustinerchorherrenstift wurde 1073 von Herzog Welf I. von Bayern gegründet. Bald darauf begann man mit dem Bau einer mächtigen romanischen Basilika, die im Kern der heutigen Kirche noch erhalten ist. Nach Bränden 1262 und 1317 musste die Kirche jeweils wieder hergerichtet werden. Der Turm stürzte 1417 ein, der neue wurde erst 1439 fertiggestellt. Im 15. Jh. erhielt die Kirche auch einen neuen Chor, der 1468 geweiht wurde, anschliessend wurde das Langhaus gotisiert. 1737-1744 wurde die Kirche unter der Leitung der Wessobrunner Joseph und Franz Schmutzer im Barockstil umgestaltet und erhielt so im Wesentlichen ihre heutige Gestalt. Die Ausstattung dauerte noch ein paar Jahre an. 1781-1782 erhielt der Turm schliesslich seinen heutigen Helm. 1803 wurde das Kloster in der Säkularisation aufgehoben und die Kirche zur Pfarrkirche bestimmt. 1961-1963 wurde die Kirche einer umfangreichen Gesamtrestauration unterzogen und wird seither gut gepflegt. 1963 übernahmen Don-Bosco-Schwestern einen Teil der erhaltenen Klostergebäude. Der massive gotische Turm mit seiner charaktervollen klassizistischen Haube grüsst weit ins Land des Pfaffenwinkels. Die Kirche ist eingebettet in die Klostergebäude. Hinter der Fassade mit einem barocken Vorbau offenbart sich die im Ursprung romanische und gotische Basilika, die aussen sehr schlicht gehalten ist. In grösstem Gegensatz dazu steht der Innenraum, den man über eine kleine Vorhalle erreicht. Die Fülle von Stuck und Fresken wirkt beinahe verwirrend und man muss einen Moment verweilen, um zu begreifen. Die Stuckaturen sind in zarten Tönen gefasst und mit Blattgold akzentuiert, sie stammen von der Familie Schmutzer. Die Fresken am Gewölbe und über den Arkaden im Mittelschiff stammen von Matthäus Günther. Beachtenswert ist auch die Ausstattung, die grösstenteils der Umgestaltung der Barockzeit angehört. Der Hochaltar zeigt eine kühne plastische Gestaltung der Geburt Mariens, die seitlich von gleich zwei Schreinen mit Katakombenreliquien flankiert wird. Auch die Seitenaltäre sowie die Kanzel sind mit qualitätvollen Plastiken, Gemälden und Reliefs versehen. Im ganzen Raum sind weitere Kleinodien verteilt. Die Orgel (im Video gerade in Restauration) stammt ebenfalls noch aus der Mitte des 18. Jhs. und wurde von Balthasar Freiwiss aus Aitrang gefertigt. Daten der Glocken. Alle 6 Glocken in B° des’ es’ ges’ as’ b’ wurden 1947 vom Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation gegossen. Das Gesamtgewicht beträgt etwa 9'000 kg, wovon die grosse Glocke ca. 3'600 kg wiegt. Weitere Daten liegen mir nicht vor. Bilder, Text und Tonaufnahme: Robin Marti