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Ein klarer Wintertag am Hoherodskopf im Vogelsberg: Die Landschaft ist vollständig von Schnee bedeckt, Zweige und Baumkronen tragen schwere weiße Lasten. Zwischen den Stämmen bricht die tief stehende Sonne hindurch und lässt den Wald in kaltem, goldenem Licht aufleuchten. Die Luft ist klirrend kalt, die Stimmung ruhig und weit. Auf den Loipen ziehen Langläufer ihre Spuren durch den Schnee – gleichmäßig, fast lautlos. Der Hoherodskopf selbst wirkt an diesem Tag nicht spektakulär, sondern still und zeitlos. Geologisch ist der Berg Teil des großen Vogelsberger Vulkanismus. Er besteht überwiegend aus Basanit, einem kieselsäurearmen vulkanischen Gestein, das optisch kaum von Basalt zu unterscheiden ist. Der Hoherodskopf ist kein einzelner Vulkan, sondern ein durch Erosion freigelegter Ausschnitt mehrerer übereinanderliegender Lavadecken, die hier mehrere hundert Meter mächtig sind. Spätere, kleinere Förderschlote aus Nephelin-Basanit durchschlagen diese Decken – auf einem von ihnen stehen heute der markante Sendeturm. Einer dieser Türme ist auch im Video zu sehen. Er erinnert an ein tragisches Ereignis: Am 7. Juli 2001 kollidierte eine Piper PA-28 mit dem Sendemast zwischen den beiden Plattformen. Beide Insassen kamen dabei ums Leben, und der Turm wurde schwer beschädigt. Das Video zeigt den Hoherodskopf als das, was er an diesem Tag war: ein stiller Winterraum aus Schnee, Licht, Bewegung – und Geschichte. Gedicht: Schnee liegt schwer auf Ast und Stein, der Wald hält kurz den Atem an. Die Sonne tastet sich hinein, wo Winter still regieren kann. Spuren ziehen durch das Weiß, ein leiser Rhythmus, gleich und klar. Unter Basalt, uralt und heiß, liegt Zeit, die längst vergangen war. Ein Turm steht wach im kalten Licht, merkt, was der Berg nicht sagt. Der Winter deckt die Welt mit Schweigen zu und alles wird langsam und fragil.