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Die denkmalgeschützte Vogelfreiflughalle im Leipziger Zoo könnte einem Neubau weichen. Architekten warnen vor dem Verlust eines zentralen Bauwerks der DDR-Moderne – und stellen die Frage, wie viel Vergangenheit ein Zoo der Zukunft verträgt. Architekten bangen um historische Vogelflughalle im Leipziger Zoo Die Abrisspläne für die denkmalgeschützte Vogelfreiflughalle im Zoo Leipzig sorgen für wachsende Kritik. Im Zentrum der Debatte steht ein Bauwerk, das seit Jahrzehnten das Bild des Zoos prägt – und nun möglicherweise den geplanten „Asiatischen Inselwelten“ weichen soll. Für den Leipziger Architekten Gunnar Volkmann wäre ein Abriss kaum zu rechtfertigen. „Und es wäre jetzt wirklich geradezu frevelhaft, das einfach wegzunehmen“, sagt er. Die Vogelfreiflughalle entstand Ende der 1960er Jahre nach Entwürfen des Leipziger Architekten Gert Rainer Grube. Sie gilt als bedeutendes Beispiel der DDR-Nachkriegsmoderne. Seit 1993 steht der Zoo Leipzig als Gesamtanlage unter Denkmalschutz – einschließlich der Halle. Dennoch sieht der aktuelle Masterplan des Zoos umfangreiche bauliche Veränderungen vor. Volkmann engagiert sich ehrenamtlich in der Leipziger Regionalgruppe des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten. Gemeinsam mit weiteren Architekten warnt er davor, dass im Zuge der weiteren Umsetzung des Zoo-Masterplans trotz Denkmalschutz historische Bausubstanz verloren gehen könnte. Die Vogelfreiflughalle sei dabei ein besonders sensibler Punkt. Sie befinde sich an einem zentralen Ort des Zoos, an dem wichtige Wegeachsen zusammenlaufen, unweit des Jason-Denkmals. Für Volkmann repräsentiere sie nicht nur ein einzelnes Gebäude, sondern die Architekturgeschichte des Zoos insgesamt. Der Zoo Leipzig plant in diesem Bereich die sogenannten Asiatischen Inselwelten – eine neue Themenlandschaft, inspiriert von der Halong-Bucht in Vietnam. Das Projekt ist Teil des langfristigen Masterplans „Zoo der Zukunft“, der seit rund 25 Jahren umgesetzt wird und bis zum 150-jährigen Jubiläum des Zoos im Jahr 2028 abgeschlossen sein soll. Für frühere Bauabschnitte wurde bereits die denkmalgeschützte Affeninsel abgerissen. Ob auch die Vogelfreiflughalle weichen muss, ist bislang offen. Nach Angaben von Volkmann ist seitens des Zoos jedoch geplant, die Halle abzubrechen. Aus Sicht der Architekten steht der mögliche Verlust in keinem Verhältnis zu den geplanten Neubauten. Es gehe nicht um ein grundsätzliches Nein zur Weiterentwicklung des Zoos, betonen sie. Vielmehr fordern sie, historische Gebäude stärker in neue Konzepte zu integrieren und die Identität des Ortes zu bewahren. Denn der Zoo sei weit mehr als eine touristische Einrichtung, so Volkmann. Er sei ein Identifikationsraum für die Stadtgesellschaft, ein Ort, den viele Leipziger seit Generationen kennen und mit persönlichen Erinnerungen verbinden. Fakt ist: Über den im Juni bei der Stadt Leipzig eingereichten Abrissantrag ist bislang nicht entschieden. Das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen hält die Vogelfreiflughalle nach eigenen Angaben für sanierbar und grundsätzlich integrierbar in neue Planungen. Stadt und Zoo Leipzig äußern sich derzeit zurückhaltend. Die Stadt teilte mit, dass das Thema Denkmalschutz noch in interner Prüfung sei und man einer Entscheidung nicht vorgreifen könne. Auch der Zoo will den laufenden Entscheidungsprozess abwarten und äußert sich aktuell nicht zum Projektstand. In den kommenden Monaten werden die zuständigen Behörden darüber entscheiden, ob die Vogelfreiflughalle erhalten bleibt, umgenutzt wird oder tatsächlich abgerissen werden darf. Die Debatte reicht dabei über den Zoo hinaus. Sie berührt grundlegende Fragen des Denkmalschutzes, der Stadtgeschichte – und davon, wie Leipzig seine Zukunft bauen will.