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Die Steinkiste von Lindern (Landkreis Cloppenburg) Dieses Video dokumentiert die archäologischen Befunde der Steinkiste in der Gemeinde Lindern (Oldenburg). Es handelt sich um ein als Einzeldenkmal geschütztes Großsteingrab, das unter der Objekt-ID 28943016 im Denkmalverzeichnis geführt wird. Entdeckung und Erhaltung: Die Anlage wurde Mitte Februar 1957 bei Sandabtragungsarbeiten nordwestlich von Lindern entdeckt. Unglücklicherweise wurde das Grab durch den Sandbagger beschädigt, wobei sich Steinplatten aus ihrer ursprünglichen Lage lösten. Zudem war die Kammer bereits weitgehend durch „Privatarchäologen“ (Raubgräber) ausgeräumt worden, bevor die wissenschaftliche Untersuchung stattfinden konnte. Architektur und Aufbau: Die Untersuchung ergab eine in WSW-ONO-Richtung orientierte Steinkiste. • Maße: Die lichte Weite der Kammer betrug etwa 3,80 x 1,60 Meter bei einer durchschnittlichen Steinhöhe von 1,50 Metern. • Konstruktion: Die Längsseiten bestanden aus je drei Granitplatten, die östliche Schmalseite aus einer Platte und der westliche Abschluss aus einem Granitfindling. • Mauerwerk: Die Lücken zwischen den Platten waren mit einer fest gefügten Trockenmauer aus zerschlagenen Granitplatten gefüllt. Eine Bodenpflasterung fehlte. • Decksteine: Es wird vermutet, dass Decksteine fehlten, da sich diese im Profil des Erdhügels nicht abzeichneten. Bauphasen und Umgebung: Die Ausgrabung konnte zwei Bauphasen nachweisen: 1. Errichtung: Zunächst wurde eine ca. 70 cm tiefe Grube ausgehoben, die Kiste errichtet und ein kleiner Hügel angeböscht. Spuren von verbranntem Holz auf dieser Böschung deuten auf Rituale hin. 2. Erweiterung: In etwa 3 Metern Entfernung wurde ein Steinkranz errichtet und der Grabhügel schließlich bis zur Oberkante der Kiste aufgeschüttet. Zwischen Kiste und Steinkranz wurde eine Feuerstelle mit grobwandiger Keramik gefunden. Funde: Trotz der Störungen konnten noch diverse Artefakte der Trichterbecherkultur geborgen werden: • Flintgeräte: Innerhalb der Kiste fanden sich Reste von zwei geschliffenen dünnackigen Beilen, ein Meißel und acht querschneidige Pfeilspitzen. • Keramik: Es wurden Scherben von mindestens fünf Kragenflaschen sowie von Trichterbechern, Schalen und Schultergefäßen identifiziert (Tiefstichkeramik). Koordinaten: 52.851124, 7.774612 #Archäologie #Lindern #Cloppenburg #Steinkiste #Trichterbecherkultur #Geschichte