У нас вы можете посмотреть бесплатно Burg Rüdberg - Toggenburg - Geschichte, Mythen und Legenden - Burgen Schweiz или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
#geschichte #burgen #mythen #ruine #toggenburg #stgallen Die Ruinen der Burg Rüdberg möchten wir jedem Entdecker und Wanderer, der im Toggenburg auf Streifzug geht, ans Herz legen. Der Ort versprüht eine Magie, welche sich nur schwer in Bildern festhalten lässt. Vermutlich wurde die Burg im 13. Jahrhundert erbaut und war unter anderem im Besitz der Grafen von Toggenburg. Wir erzählen ihre spannende Geschichte in 5 Minuten. Die Burg auf Google Maps: https://goo.gl/maps/8p9XbFeppzpcGGiR9 Unsere Website: https://www.historytravelnature.com ----- Im Toggenburg, nur 15 Gehminuten vom Bahnhof Dietfurt, liegt versteckt im Wald, ein Ort der einem Märchenbuch entstammen könnte. Hier liegen die teilweise überwachsenen Ruinen der Burg Rüdberg, auf einem Felssporn 50 Meter über der Thur. Wer den Ort heute aufsucht, dem fällt zuerst der Stumpf des quadratischen Bergfrieds mit 8 Meter Seitenlänge ins Auge. Dieser befindet sich auf der einzigen Angriffseite und ist der älteste Teil der Burg. Er verfügte mit grosser Wahrscheinlichkeit über einen Hocheingang. Der ebenerdige Zugang wurde erst bei den Ausgrabungen geschaffen. Weiter gibt es Reste der Ringmauer sowie die Ruinen eines mehrfach unterteilten Wohntrakts. Die einzelnen Räume konnten allesamt vom Burghof her über eigene Eingänge betreten werden. Die Auffällige Vertiefung im Hofgelände könnte der Standort einer Zisterne gewesen sein. Vor dem Haupteingang gab es möglicherweise einen kleinen Zwinger. Geringe Fundamentspuren deuten darauf hin. Vor der Burg, zur Thur hin, befindet sich, etwas tiefer gelegen, ein dreieckiges Areal. Dieses diente vermutlich als Viehweide. Wie bei vielen Burgen des Mittelalters, ist die Entstehung auch hier nicht genau datierbar. Vermutlich wurde Rüdberg im 13. Jahrhundert erbaut. Der Name taucht 1267 erstmals mit Joanne milite de Ruodberch auf. Direkt erwähnt wird die Burg drei Jahre später als Castrum Rudeberg. Ihr Name ist vermutlich auf das Wappen der Grafen von Toggenburg, die damaligen Besitzer der Burg, zurückzuführen. Auf diesem ist ein Rüde abgebildet. Im Jahr 1275 wurde Rüdberg zu einem der Grenzpunkte bei der Erbteilung der Grafen Friedrich und Diethelm von Toggenburg. Andere Quellen lassen vermuten, dass auch der Abt von St. Gallen der Lehensherr der Burg gewesen sein könnte. Dieser verpfändete den Hof Bütschwil an den Grafen von Werdenberg-Heiligenberg. In dessen Gefolge tauchen um 1303 die Herren von Rüdberg auf. Um 1340 verpfändete die Grafenfamilie die Burg an die Toggenburger. 1364 wurde die Pfandsumme nochmals erhöht und schlussendlich erklärte Katharina von Werdenberg-Heiligenberg ihren Verzicht auf die Burg, zugunsten von Graf Friedrich VII. von Toggenburg. Wie lange die Rüdberger die Burg bewohnten, ist indes ungewiss. Ab dem 14. Jahrhundert verschwinden sie aus den Schriften. Letzte Erwähnungen sind über einen Schultheiss Siegfried von Rüdberg um 1314 und im Jahr 1375 zu einem Einsiedler namens Johannes von Rüdberg zu finden. Das weitere Schicksal der Burg liegt weitgehend im Dunkeln. Gesichert ist, dass sie im Jahr 1468 in den Besitz der Abtei St. Gallen gelangte. Diese überliess die Anlage dem Zerfall. In den schriftlichen Quellen wird sie 1504 noch ein letztes Mal als "Burgsäss" erwähnt. Nachdem sich 1949 Raubgräber am Standort der Burg zu schaffen gemacht hatten, legte man die verbliebenen Mauerzüge von Rüdberg frei und konservierte sie. 1954 waren die Arbeiten abgeschlossen. Eine archäologische Untersuchung fand leider nicht statt.