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Schuld ist eines der schwersten Gefühle, die wir in uns tragen können. Sie kann uns innerlich klein machen, uns lähmen und uns daran hindern, frei zu handeln. Doch Schuld entsteht nicht immer nur aus dem, was wir selbst getan haben. Manchmal tragen wir ein Grundgefühl von Schuld, das aus unserer Familiengeschichte stammt – aus den Erfahrungen unserer Eltern, Großeltern oder sogar noch früherer Generationen. In der epigenetischen Forschung zeigt sich, dass emotionale Erfahrungen über Generationen weitergegeben werden können. So kann Schuld zu einem permanenten inneren Hintergrundgefühl werden, ohne dass wir genau wissen, woher es eigentlich kommt. Schuld hat jedoch immer auch etwas mit Verantwortung zu tun. Wenn wir Verantwortung für unseren eigenen Anteil übernehmen, müssen wir nicht in der Schuld stecken bleiben. Verantwortung bewegt – Schuld hingegen hält fest. Ein Beispiel aus Beziehungen: Wenn ein Mann seine Partnerin betrügt, entsteht oft eine tiefe Verletzung. Doch wenn die Beziehung danach ausschließlich von Schuldzuweisungen geprägt ist, kann daraus eine Dynamik entstehen, die fast tyrannisch wird. Die Schuld wird immer wieder aufgerufen, immer wieder eingefordert – und die Beziehung kommt nicht mehr in Bewegung. Heilung entsteht nicht durch endlose Schuldzuweisung. Sie entsteht durch Ausgleich. Ein Ausgleich kann entstehen durch: – Zuhören – Verstehen – das Anerkennen der Verletzung – und durch die Übernahme von Verantwortung für den eigenen Anteil. Erst dann kann sich das starre Feld der Schuld wieder bewegen. Wenn dich diese Themen interessieren, lade ich dich herzlich ein zu meinen kommenden Angeboten: Webinar: Epigenetik und Partnerschaft 10.03.2026 Ausbildung: Konflikt- und Traumatherapie Start: Juni 2026 Anmeldung und Informationen: hp@vfreissle.de