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Rennrad-Alpenüberquerung in 24h: Im Sommer 2015 haben mein Freund und Vereinspartner von Kanu Schwaben, Jürgen Kraus und ich, unseren Traum in die Realität umgesetzt. Seit 3 Jahren wollten wir das Abenteuer wagen, von Augburg aus, mit dem Rennrad, Richtung Gardasee zu fahren - ohne zu wissen ob dieses Ziel erreichbar sein wird. Die Herausforderung dabei: Innerhalb von 24 Stunden ohne Zwischenübernachtung 412 km und 2800 hm auf dem Sattel zu sitzen. Wir sind um 23 Uhr gestartet und haben nach einem Kettenriss vor Mittenwald, der uns 1.5 Stunden an Zeit gekostet hat, den Brenner gegen 12 Uhr Mittags erreicht. Gefahren sind wir von Augsburg aus über den Ammersee, Weilheim, Murnau am Staffelsee, Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld, Innsbruck, Brenner - Brixen - Bozen (Eisacktal-Radweg), Trient, Rovereto bis nach Torbole am Gardasee. Ab dem Brenner dachten wir zunächst, dass die schwierigste Strecke bereits hinter uns liegt, da der Brenner auf dem Höhenprofil der höchste Punkt ist. Jedoch hatten wir unsere Rechnung ohne den Wind gemacht, der uns bereits kurz hinter dem Brenner schon so heftig entgegengeblasen hat, dass wir weite Teile der Strecke nur noch mit 20 km/h und kurzen Windschattenwechseln fahren konnten. Das hat uns sehr viel Energie und auch Euphorie gekostet. Ab km 380 waren wir auf Grund eines Plattens, des starken Gegenwindes und der sengenden Hitze mit 35 Grad kurz vor dem Aufgeben. Aber der Vorteil ist, wenn man zu zweit ist, dass man sich gegenseitig motiviert und sich zusammen Stück für Stück bzw. in unserem Fall Kilometer für Kilometer vor- und durchkämpfen kann. Kurz vor 22 Uhr haben wir dann tatsächlich den Gardasee erreicht. Die Lichter haben wir nur noch verschwommen gesehen, vor lauter Müdigkeit hatten wir im ersten Moment weder Hunger, noch waren erleichtert, noch konnten wir uns richtig freuen, weil wir einfach zu erschöpft waren. Trotz alledem haben wir uns noch an der Promenade eine verdiente italienische Pizza gegönnt bevor wir totmüde ins Bett (bzw. in den Park) gefallen sind. Um ein Hotel zu suchen, dafür waren wir an diesem Abend beide nicht mehr in der Lage.... Jedoch sah am nächsten Tag die Welt schon wieder ganz anders aus, weshalb wir nach einer 3 stündigen Fährenfahrt über den kompletten Gardasee noch einen entspannten Tag in Sirmione verbracht haben, bevor es am nächsten Tag dann wieder zurück nach Augsburg ging - diesmal aber ganz entspannt mit dem Zug. Auf jedenfall war diese Aktion ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Ein weiteres Projekt von uns ist schon in Planung... mal sehen wann und ob und wie wir das umsetzen können und wollen. Viel Spaß mit diesem Video! Alex Grimm / olympiasieger.alexandergrimm