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Die zweite Folge von "Kurze Gespräche, große Geschichten" auch diesmal wieder mit Martina Masi und Rene Wennmacher. Bei dieser von Hannah Arendt inspirierten Erkundung von aus geschichtswissenschaftlicher Sicht zentralen Diskursfeldern geht es um die ideologischen Ursprünge der Eugenik und darum, wann eigentlich die historisch gesehen ersten Konzentrationslager eingesetzt wurden. "Kurze Gespräche, große Geschichten" Nach einer von der "Zeit" in Auftrag gegebenden Umfrage (https://bit.ly/3bN7cbQ), die gezeigt hat, dass "der Umgang mit der NS-Vergangenheit so umkämpft ist, wie lange nicht" und "die jüngsten Attacken von rechts auf eine Erinnerungskultur treffen, die fragiler ist, als es scheint", kamen wir im Institut zusammen, um diese Diagnosen des aktuellen Zeitgeists einer kritischen Reflexion zu unterziehen. So wendeteten wir uns in den letzten Wochen immer wieder gerade an unsere jungen Mitarbeiter, um herauszufinden, welche Stationen und Themen unserer Ausstellung über Witold Pilecki und den Zweiten Weltkrieg ihnen besonders stark am Herzen liegen. Herausgekommen ist eine darauf aufbauende Online-Gesprächsreihe, die aber noch viel mehr sein will: Ein Apel, das "Nie wieder" zu bekräftigen in Zeiten, in welchen es sich durch ein immer stärker aufkeimendes "Jetzt reichts aber" gefährdet sieht und zuletzt einiges an seiner gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit einbüßen musste. Worum geht es in der im Beitrag thematisierten Ausstellung? Der Text aus dem Leaflet: Die erste, auf neuesten Forschungsergebnissen gestützte Ausstellung des Pilecki-Instituts beleuchtet Witold Pileckis Geschichte und dessen freiwillige Mission in Auschwitz. Pilecki machte die Weltöffentlichkeit auf den Charakter und das Ausmaß der NS-Verbrechen aufmerksam. Als Offizier des polnischen Untergrundstaates ließ er sich freiwillig bei einer Straßenrazzia verhaften und landete dann im KZ. Dort angekommen, informierte er die Weltöffentlichkeit über die NS-Verbrechen. Witold Pilecki organisierte zudem zweieinhalb Jahre lang eine bewaffnete Widerstandsbewegung. Doch die Alliierten schwiegen. Schließlich floh er aus dem KZ. Damit nicht genug: Nachdem er bei dem polnischen Untergrundstaat dafür warb, die Lager zu zerstören, kämpfte er 1944 im Warschauer Aufstand. Letzten Endes nahm sein Leben ein tragisches Ende. Auf der Grundlage von fabrizierten und gefälschten Beweisen wurde er vom kommunistischen Regime ermordet. Mehr Infos: https://instytutpileckiego.pl/en/berlin Die Geschichte seines Kampfes gegen die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts ist Anlass, sich universellen Fragen zu stellen: nach dem Wesen des Bösen und der Fähigkeit des Menschen, sich dem Bösen zu widersetzen, nach Erinnerung und deren Auslöschung. Die Ausstellung „Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz“ ist in Zusammenarbeit mit bekannten Experten von Weltformat entstanden: Prof. Jochen Boehler von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und Dr. Piotr Setkiewicz vom Auschwitz-Birkenau Museum sorgen dafür, dass Pileckis Geschichte nicht nur anhand seiner Berichte, sondern auch Unikat-Objekten erzählt wird. Dazu gehören die Enigma Schlüsselmaschine, Fragmente des zerstörten „Großen Theaters“ in Warschau, bislang unbekannte Dokumente der Auschwitz-Prozesse in Frankfurt und eine Reihe von Original-Exponaten aus dem Museum in Auschwitz.