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Der Heilige Weg ist ein uralter Pilgerpfad, der im Mittelalter entstand; durch Handelsbeziehungen aber auch aufgrund der Heiligsprechung von Bischof Benno von Meißen. Benno lebte zwischen 1010 und 1106 und war jahrzehntelang Bischof in Meißen. Ihm wird zugeschrieben - neben seiner Missionstätigkeit, der Förderung von Kirchenbauten und des Kirchengesangs - auch den Weinanbau im Elbtalkessel vorangetrieben zu haben. Es gibt spannende Legenden. Schon Mitte des 13. Jahrhunderts verehrten ihn die Menschen und urkundlich ist belegt, dass Pilger zu seinem Grab reisten - über den „Heiligen Weg“. 1523 wurde Benno von Papst Hadrian IV. heiliggesprochen. Das war zur Zeit der Reformation und führte zu hitzigen Debatten. Martin Luther sah darin einen Versuch, die Reformation in Sachsen zu bremsen. Während sich die Konfessionen stritten, liefen die Menschen weiter über die Pfade. So wie wir heute. Los geht’s. Wir starten heute in Grumbach, am Haus der Stille und laufen Richtung Meißen. Vor uns liegen Wilsdruff, Klipphausen, die Lehmann-Mühle und die Neudeck-Mühle. Und immer wieder rauscht neben uns der Saubach, unser friedlich glitzernder heimlicher Begleiter. André Kaiser schildert, wie der Heilige Weg von ihm und den Ortswegewarten - mit Unterstützung aus dem KIP-Fond - neu ausgeschildert werden konnte. Aber auch, dass seine Liebe zum Tharandter Wald und zur Wegeausstattung weit zurück geht in Kindheit und Jugend, in der seine Vorfahren ihm viel Geschichtsträchtiges vermittelt haben. So wurde auch sein Interesse zu Postkutschen, Postmeilensäulen und historischen Geleit-Zoll-Schranken geweckt … und manche Säule konnte durch beeindruckende Arbeit wieder in Szene gesetzt werden. In Grumbach hat der Heimatverein gemeinsam mit dem Ortschaftsrat eine alte Buswendestelle in eine historische Geleit-Einnahmestelle verwandelt. Wer früher sicher durch die Lande reisen wollte, musste Geleit-Schutz-Geld zahlen. Für die Händler wurden außerdem Zoll-Gebühren auf Tafeln genau verzeichnet. Andre Kaiser zeigt uns auch die alten Postmeilensäulen. Sie wurden errichtet, um Entfernungen zwischen Orten festzuhalten. Wichtig für den Postdienst, um Gebühren zu berechnen. Machen Sie sich auf! Denn eine rekonstruierte Geleitschranke, eine nachgebildete Kursächsische Postmeilensäule … so etwas finden wir nur in Grumbach. Vieles ist zu entdecken auf dem Heiligen Weg von Böhmen in Richtung Meißen. Aber spannend sind auch die künftigen Projekte vom Kreiswegewart Andre Kaiser. Lassen Sie sich überraschen. Herzlich Willkommen auf unserer idyllischen Wanderung im Frühjahr. Mit Geschichte, die an jedem Wegesrand hervorblitzt!