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Prof. Dr. Ruprecht Mattig (TU Dortmund) Den Begriff der Menschheit erweitern: Humboldts Anthropologie als kosmopolitisches Bildungsprojekt. Vortrag am 16.12.2021 im Rahmen der IZBF - Vortragsreihe 2021/22 - „Wilhelm von Humboldt: Kulturwissenschaftliche Forschung zwischen Praxis, Theorie und Empirie der Bildung". Einführung von Malte Brinkmann. Abstract: Wilhelm von Humboldt lebte in einer Zeit, in der von verschiedenen Autoren wegweisende kosmopolitische Überlegungen entwickelt wurden. Doch Humboldts Werk ist bislang kaum unter der Perspektive des Kosmopolitismus untersucht worden. Vor diesem Hintergrund stellt der Vortrag Humboldts Anthropologie dar und arbeitet insbesondere deren kosmopolitische Orientierung heraus. In einem ersten Schritt wird sein Menschenbild herausgearbeitet und gezeigt, dass Humboldt eine Menschenkenntnis anstrebte, die die Bildung der Menschheit in ihrer größtmöglichen Vielfalt zum Ziel hatte. In einem zweiten Schritt wird Humboldts anthropologisches Forschungskonzept dargestellt, das eine Reihe unterschiedlicher Methoden (wie ethnographische oder historische Verfahren) umfasst. Hierbei wird gezeigt, dass Humboldts Anthropologie sowohl ein theoretisches als auch ein praktisches Erkenntnisinteresse hatte. Denn einerseits meinte er, dass das Potenzial menschlicher Vielfalt erst durch anthropologische Forschung erkannt werden müsse. Sein Forschungskonzept zielte von diesem Hintergrund darauf ab, den Begriff der Menschheit selbst zu erweitern. Andererseits ging es Humboldt aber auch um anwendungsbezogene Erkenntnisse, die die Bildung der Menschheit konkret befördern sollten. In einem dritten Schritt wird herausgestellt, dass dieses anthropologische Konzept die Grundlage für alle anderen Arbeiten Humboldts darstellt, seien diese politisch, ethnographisch, ästhetisch, pädagogisch oder linguistisch ausgerichtet. Abschließend werden die Besonderheiten von Humboldts kosmopolitischer Anthropologie gegenüber anderen kosmopolitischen Ansätzen herausgestellt, um mit der These zu schließen, dass Humboldts grundlegendes kosmopolitisches Denken bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat, auch wenn einzelne seiner Ideen nicht mehr zeitgemäß sind. In Zeiten, in denen nationale Egoismen zunehmen und von gesellschaftlicher Spaltung die Rede ist, kann seine Anthropologie, die auf gegenseitiges Verständnis ausgerichtet ist, reflektierte Orientierung geben. Denn sein Ansatz beinhaltet einerseits das Bemühen um das Verstehen des Fremden und schließt andererseits das Wissen ein, dass dieses Verstehen immer nur eine Annäherung sein kann. Richtig verstanden kann gerade diese Annäherung aber für alle Beteiligten bereichernd und erweiternd sein. Interdisziplinäres Zentrum für Bildungsforschung (IZBF) https://www.zentrum-bildungsforschung... Jingle von Daniel Pastenaci