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20. Jahrhundert Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich der Bereich Bronzeglockengießerei, der allein zwischen 1920 und 1939 etwa 500 Glocken hervorbrachte, die in die ganze Welt verschickt wurden. Im Nationalsozialismus entstand in der Gießerei vor allem „nationalsozialistische Kunst von der Großplastik bis zur Plakette“. Zu DDR-Zeiten war die Gießerei ein Teilbetrieb des VEB Schwermaschinenbau Lauchhammerwerk. 1954 wurde mit dem Stalin-Denkmal von Johannes Friedrich Rogge das erste Standbild nach dem Ende des NS-Staats gegossen.[4] Es entstanden große Monumente wie die von Fritz Cremer geschaffene Figurengruppe des Mahnmals im KZ Buchenwald oder auch Tierplastiken im Berliner Tierpark. Das Werk goss für viele weitere Bildhauer in der DDR, u. a. Herbert Burschik, Robert Propf, Axel Schulz, Martin Wetzel und Jürgen von Woyski. Arbeiten wie der Berliner Neptunbrunnen oder der Leipziger Mendebrunnen wurden in Lauchhammer restauriert. Die Gießerei stellte die Herstellung von Glocken in den 1970er Jahren ein. Stattdessen konzentrierte sich die Firmenleitung auf Kunstguss. 1990 wurde die Gießerei privatisiert.[3] 1993 übernahm die Glockengießerei Rincker den Betrieb.[5] Rincker brachte die für den Glockenguss notwendigen Rippenkonstruktionen in den Betrieb ein.[6] So konnte der traditionelle Glockenguss 1994 wieder aufgenommen werden. 21. Jahrhundert 2012 veräußerte Rincker die 1993 übernommene Gießerei. Sie musste sich fortan selbst um die Erstellung der Glockenrippen bemühen.[6] Im April 2015 wurde die 800. Glocke seit der Wiederaufnahme gegossen.[8] Die Glocken wurden weltweit vertrieben, so gingen sie bis nach Chile, Indonesien, Japan und Tansania. Im Juni 2017 wurde der Glockenguss eingestellt.[6] Im Oktober 2024 wurde aufgrund mangelnder Nachfrage ein Insolvenzverfahren eingeleitet, von dem 26 Mitarbeiter betroffen waren. Seit 2025 wird die Kunstgiesserei Lauchhammer durch die KGL Kunstguss Lauchhammer GmbH fortgeführt.