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Meditationsanleitung in Anlehnung an Jon Kabat-Zinn Ich lade dich ein, eine offene, aufrechte Sitzhaltung einzunehmen, die für dich Würde ausstrahlt. Und verbinde dich mit deinem Atem. Wenn du einatmest, weisst du, dass du einatmest, und wenn du ausatmest, weisst du, dass du ausatmest. Stell dir einen Berg mit einer ansprechenden Form vor. Ein Bild oder ein Gefühl von einem Berg vor deinem inneren Auge. Achte dabei auf seine Form. Bemerke den Gipfel, seine Seiten und seine Basis. Beachte, wie massiv der Berg ist. Wie unbewegt und wundervoll. Du kannst den Berg von Weitem anschauen oder in der Vorstellung auch heranzoomen und den Berg aus der Nähe betrachten. Der Berg ist eine Schönheit mit einer einzigartigen Gestalt und Form. Er verkörpert die universellen Eigenschaften des Bergseins. Vielleicht ist seine Spitze mit Schnee bedeckt. Und seine unteren Hänge sind bewaldet. Vielleicht ist der Gipfel besonders hoch oder es hat auch mehrere Gipfel oder ein hohes Plateau. Sitz und atme mit dem Bild dieses Berges, beobachte das Bild dieses Berges und werde dir den Eigenschaften dieses Berges bewusst. Wenn du bereit bist, lade ich dich ein den Berg in deiner Vorstellung in deinen eigenen Körper zu versetzen, so dass der sitzende Körper und der Berg vor deinem inneren Auge eins werden. Dein Kopf ist der aufragende Gipfel, die Schultern und die Arme werden zu den Bergflanken. Das Gesäss und die Beine sind die solide Basis, die auf dem Boden verwurzelt sind. Erlebe im Körper das Gefühl des Emporstrebens des Bergs in deiner eigenen Wirbelsäule. Ich lade dich dazu ein, zu einem atmenden Berg zu werden. Unerschütterlich, in Stille ruhend. Ganz und gar das, was du bist. Jenseits von Worten und Gedanken. Eine zentrierte, verwurzelte, unerschütterliche Präsenz. Der Berg sitzt den ganzen Tag über einfach nur da. Die Sonne wandert über den Himmel, das Licht und die Schatten und die Farben verändern sich, der Berg bleibt still währendem die Jahreszeiten und das Wetter wechseln. Von Augenblick zu Augenblick. Der Berg bleibt still und überdauert alle Veränderungen. Im Sommer hat es vielleicht keinen Schnee auf dem Berg. Im Herbst ist er voll von Farben bedeckt, im Winter von Schnee und Eis. Das ganze Jahr über ist er manchmal von Wolken oder von Nebel umhüllt oder Eisregen prasselt auf ihn nieder. Bergwanderer sind vielleicht enttäuscht, wenn sie den Berg nicht klarsehen können, aber das ist dem Berg gleichgültig – ob er zu sehen ist oder nicht, ob es sonnig ist oder Wolken hat, ob es glühend heiss oder eiskalt ist, er sitzt einfach da und ist sich selber. Manchmal gibt es heftige Stürme oder starker Wind. Der Berg sitzt einfach unerschütterlich da. Der Frühling kommt – auf den Bergwiesen und Hängen blühen Blumen und in den Bergbächen fliessen gewaltige Massen von Schmelzwasser ins Tal. Währendem all das passiert hört der Berg nicht auf, einfach da zu sitzen ohne sich vom Wetter und von dem, was auf seiner Oberfläche passiert, beeindrucken zu lassen. Wenn wir sitzen und dieses Bild vor unserem eigenen Auge entstehen lassen, können wir im Angesicht von den Veränderungen in unserem Leben, die von Sekunde zu Sekunde, von Stunde zu Stunde, von Jahr zu Jahr passieren, verwurzelt sein, in unerschütterlicher Stille. Im Leben und in der Meditation erfahren wir wie auch in unserem Geist und in unserem Körper und in der äusseren Welt ständig Veränderungen stattfinden. Wir erleben Zeiten von Licht und Zeiten von Dunkelheit. Wir erleben Stürme von verschiedener Intensität in der äusseren Welt, wie auch in unserem eigenen Leben und in unserem Geist. Wir stehen Zeiten der Dunkelheit und des Schmerzes ebenso durch, wie wir Augenblicke von der Freude und der Hochstimmung geniessen. Sogar unsere äussere Erscheinung verändert sich ständig, so wie die des Berges, währendem er dem Wetter und der Witterung ausgesetzt ist. Der Berg ist das Symbol für das Symbol des Verweilens in der Gegenwärtigkeit und Stille. Einfach Sitzen wie ein Berg. Gerade und hochaufgerichtet. Bei jedem Wetter, bei jedem Ereignis. Sitzen wie ein Berg.