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Das Familiendrama Buddenbrooks (2008) ist die vierte Verfilmung des gleichnamigen Romans (1901) von Thomas Mann. Regisseur Heinrich Breloer hatte sich zuvor einen Namen mit Dokudramen gemacht, unter anderem mit dem Fernsehmehrteiler Die Manns über die Familie des Schriftstellers, weshalb er als Mann-Spezialist gilt. Mit den Buddenbrooks wagte er sich erstmals an einen fiktionalen Spielfilm. Der Film zeigt nicht die ganze Fülle der Figuren aus dem Roman; die erste Generation wurde weggelassen, die Kinder des Konsuls auf drei reduziert, und manches, wie die Ballszene zu Beginn des Films, ist dazuerfunden. Hintergrund Der Roman wurde bereits 1923, 1959 und 1979 verfilmt. Kameramann Gernot Roll übte diese Aufgabe bereits bei der Produktion von 1979 aus. Breloer zufolge entwickelten sie für die Fassung von 2008 ein anderes Kamerakonzept, das dank moderner, beweglicherer Ausrüstung „intensiver an die Gefühle unserer Darsteller herankommen“ sollte.[3] Darsteller Armin Mueller-Stahl meinte: „Eine deutschere Geschichte als die Buddenbrooks gibt es wohl nicht.“ Er schlug eine Rolle in Operation Walküre zugunsten der Buddenbrooks aus und fand diese Entscheidung im Nachhinein „total richtig“.[4] Die Herstellung kostete 16,2 Millionen Euro, für die mitproduzierende Bavaria Film das teuerste Projekt seit Das Boot.[5] Das ermöglichte unter anderem die Rekonstruktion des Buddenbrooks-Hauses in einem Kölner Studio.[4] Seine Uraufführung erlebte der Film am 16. Dezember 2008 in der Lichtburg in Essen in Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler, der die gegenwärtigen Deutschen in den Buddenbrooks gespiegelt sah.[6] In den deutschen Kinos sahen bis Ende Juli 2009 über 1,2 Millionen Besucher den Film.[7] Für die vom Fernsehen mitfinanzierte Produktion besteht eine Schnittfassung zur Ausstrahlung als Zweiteiler zu 90 Minuten je Folge.[8] Die deutsche Erstausstrahlung dieser Version erfolgte am 23. Dezember 2010 auf Arte, wo beide Teile hintereinander gezeigt wurden und auf ein reges Zuschauerinteresse gestoßen sind.[9] Eine weitere Ausstrahlung erfolgte am 27. und 28. Dezember 2010 auf Das Erste, wo Einschaltquoten von 3,44 Millionen Zuschauern/9,9 % Marktanteil[10] (Folge 1) und 4,24 Millionen Zuschauern/12,7 % Marktanteil[11] (Folge 2) erzielt werden konnten. Meinungen der Filmkritik Zum Umgang mit dem Roman Der Film stieß bei der deutschsprachigen Filmkritik auf gemischte Reaktionen. Meint noch die Neue Zürcher Zeitung, dass die gegenüber dem Roman vorgenommenen Kürzungen treffend gewählt seien,[12] so vermisst die FAZ zu viele Figuren[13] und sieht der film-dienst durch die Streichungen dem Roman Gewalt angetan.[14] Die taz bedauert, dass Breloer bei einfachen Alltagsszenen nicht länger verweile und nur die herausragenden Ereignisse zeige; die Epik des Romans sei verloren gegangen.[6] Nach Einschätzung von epd Film fehle vor allem die filmische Umsetzung der reflektierenden Passagen des Romans.[3] Viele Ereignisse, vor allem die Tode, laufen der FAZ zu schnell ab;[13] mehrere Kritiken empfinden die Erzählweise als gehetzt und rastlos.[15] Die Presse ist der Ansicht, beim Endschnitt sei zu viel weggefallen, sodass einige Szenen unverständlich blieben.[16] Der taz bleibt die Motivation der Figuren zu oft unklar,[6] und Die Zeit bemängelt, dass Breloer die im Roman angeblich ersichtliche Abneigung Thomas Manns gegen die gesellschaftliche Unterschicht ausgeklammert habe.[17]