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Neben der Baustelle von Stuttgart 21 werden vier neue Rolltreppen für den Bonatzbau eingebaut – jeweils rund neun Tonnen schwer. Dabei ist Millimeterarbeit gefragt. In der ehemaligen Kopfbahnsteighalle, unmittelbar neben Bahnsteighalle des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs, entstehen zwei Ebenen. Die Rolltreppen verbinden sie miteinander – und sorgen so für kurze Wege in die Bahnsteighalle und auf das Dach, den künftigen Manfred-Rommel-Platz. Wie die Rolltreppen angeliefert und eingehoben werden, seht ihr im Video. #deutschebahn #stuttgart21 #s21 0:00 – 0:22: Zwei neue Ebenen im Bonatzbau 0:23 – 0:40: Vier neue Rolltreppen 0:41 – 1:28: Anlieferung der Einzelteile 1:29 – 2:28: Aufbau der Rolltreppen 2:29 – 3:14: Feinmontage der Rolltreppen 3:15 – 3:38: Kurze Wege im künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof Über das Projekt Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH (PSU) ist als Teil der Deutschen Bahn dafür zuständig, die Weichen für den Eisenbahnverkehr der Zukunft zu stellen. Denn: Stuttgart 21 ist viel mehr als ein Bahnhof und die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH ist viel mehr als Stuttgart 21. Die Projektgesellschaft realisiert die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart mit vier neuen Bahnhöfen, 56 Kilometern Tunnel und 42 Brücken. Als Vorreiter für die Digitalisierung der Bahn in ganz Deutschland treibt das Team der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH das Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart voran. Mit weiteren Zukunftsprojekten wie dem Pfaffensteigtunnel macht die PSU den Südwesten fit für den Deutschlandtakt. Stuttgart 21 ist die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart. Das Gemeinschaftsprojekt wurde 2009 mit dem Finanzierungsvertrag von Bund, Land Baden-Württemberg, Landeshauptstadt Stuttgart, Verband Region Stuttgart, Flughafen Stuttgart GmbH und der Deutschen Bahn beschlossen. Gebaut werden: vier neue Bahnhöfe 56 Kilometer Tunnelröhren 11 Tunnel 42 Brücken rund 100 Kilometer neue Gleise, die mit bis zu 250 km/h befahren werden Die Neubaustrecke (NBS) Wendlingen–Ulm ist als Bestandteil der Aus- und Neubaustrecke Stuttgart–Augsburg ein rund 60 Kilometer langer Baustein im Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Bahn und Teil des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm. Gebaut wurden bei der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm: 61 Kilometer Tunnelröhren 12 Tunnel 37 Brücken rund 120 Kilometer neue Gleise, die mit bis zu 250 km/h befahren werden Bahnhof Merklingen (ergänzend zum Projekt) Die Schnellfahrtstrecke ist seit Dezember 2022 in Betrieb.