У нас вы можете посмотреть бесплатно Nachhaltige Forstwirtschaft - Landesbetrieb Hessen-Forst или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Der Landesbetrieb Hessen-Forst mit Sitz in Kassel bewirtschaftet gut 80 Prozent aller Wälder in Hessen. Dazu gehören die Flächen der Staatswälder, aber auch jene von Privatwaldbesitzern und die Wälder verschiedener Körperschaften. Die Bewirtschaftung der hessischen Wälder erfolgt nach dem Prinzip der „Nachhaltigkeit": Dies bedeutet, den Holzreichtum der Wälder zu erhalten und immer nur so viel zu nutzen, wie in jedem Jahr an Holzmasse zuwächst. Man vergleicht das Prinzip gerne mit einem Sparkonto, dem man höchstens die Zinsen entnimmt, aber nie das „Stamm"-Kapital angreift. Tatsächlich ist die in Hessens Wäldern stehende Holzreserve in den vergangenen Jahrzehnten stetig angestiegen. Nachhaltige Forstwirtschaft betreibt keine Kahlschläge. Stets werden nur einzelne Bäume gefällt, die Waldfläche insgesamt bleibt immer erhalten. Wald erneuert sich aus eigener Kraft: Die Bäume säen ihre kommenden Generationen selbst wieder aus, so entstehen vielschichtige Wälder mit Bäumen unterschiedlichen Alters auf der ganzen Fläche. Zur nachhaltigen Forstwirtschaft bei Hessen-Forst gehört auch die Förderung der „Naturverjüngung" und damit die Begünstigung von Mischwäldern. In Laubwäldern werden bisweilen neben der Naturverjüngung auch Nadelbäume zugepflanzt, in Nadelwäldern die Bestände durch Laubbäume ergänzt. So steigt der Anteil der ökologisch wertvollen Mischwälder in Hessen seit Jahren an. Einer intensiven Nutzung steht dies nicht entgegen - aus einem nachhaltig bewirtschafteten Wald können Möbel und Bauholz gewonnen werden, aber auch beträchtliche Mengen Brennholz. Dieses Energieholz wird nicht aus den wertvollen Stämmen geschnitten, sondern aus dem Holz der Baumkronen, die sich nicht zu Wertholz verarbeiten lassen. Am beliebtesten bei den privaten „Holzmachern", die sich beim örtlichen Förster ein Stück Wald zur Gewinnung von Scheitholz zuweisen lassen, ist das Buchenholz. Es ist energiereich, gut spaltbar, es trocknet relativ schnell und nach der Verbrennung bleibt nur ein geringer Ascherest zurück.