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Präsentiert wird eine Außenaufnahme des Vollgeläutes der katholischen Kirche St. Johannes der Täufer in Obermohr (Westpfalz). Obermohr ist eine Ortsgemeinde von Steinwenden und zählt derzeit rund 593 Einwohner. Die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Obermohr ist ein bedeutendes Beispiel neuromanischer Architektur in der Westpfalz. Ihre Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück, als bereits eine kleine Kapelle im Ort existierte. Im Jahr 1711 ließ die Familie von Günderode eine neue Kapelle errichten, die 1724 durch Weihbischof Gugg von Worms eine geweihte Glocke erhielt. 1752 wurde Obermohr zur Filiale von Kirchmohr erhoben. Um 1800 ging das Hofgut mit der Johanneskapelle in den Besitz des Freiherrn von Horn über. Dank seines Engagements und der Unterstützung einiger Bürger wurde Obermohr 1803 zur Sukkursale (Hilfspfarrei) mit 238 Katholiken und gehörte zur Diözese Mainz. 1817 erfolgte die Neuumschreibung zur Diözese Speyer, und 1821 wurde Obermohr dem Dekanat Homburg zugeordnet. Der Pfarrer von Obermohr betreute auch die Katholiken in Steinwenden und Kottweiler-Schwanden. Am 8. April 1834 schenkte Freiherr Johann Philipp Christoph Leopold von Horn die Johanneskapelle und den Begräbnisplatz der Pfarrgemeinde. 1836 wurde ein Pfarrhaus fertiggestellt. Da die alte Kapelle den Anforderungen der wachsenden Gemeinde nicht mehr genügte, wurde sie 1845 abgerissen. Zwischen 1845 und 1847 entstand die heutige Pfarrkirche im neuromanisch Stil, die am 3. August 1847 durch Nikolaus von Weis geweiht wurde. 1861 erhielt die Kirche ihre erste Orgel, und 1869 wurde die Sakristei angebaut. Das heutige Pfarrhaus wurde zwischen 1870 und 1872 errichtet. 1897 wurde der Kirchenchor zum Pfarrcäcilienverein. Während des Ersten Weltkriegs musste 1917 die Johannesglocke eingeschmolzen werden. 1928 wurde Kottweiler als Expositur von der Mutterpfarrei Obermohr abgetrennt. 1935 erhielt die Kirche eine neue Orgel. Am 2. April 1936 kam es zu einem Überfall auf das Obermohrer Pfarrhaus durch die SA; Pfarrer Nohr wurde schwer misshandelt und in Schutzhaft genommen. 1941 wurde das Dekanat Homburg geteilt, und Obermohr gehörte nun zum Dekanat Landstuhl. 1942 wurde die Josefglocke vom Turm geholt und eingeschmolzen. 1951 erfolgte die Weihe von zwei neuen Glocken (Johannes- und Josefglocke). 1953 fand die erste Kirchenrenovierung statt. 1958 feierte Pater Norbert Staab seine Primiz in der Kirche. Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer beeindruckt durch ihre neugotische Architektur mit klaren Linien und gotischen Elementen. Der Innenraum wird durch hohe, spitzbogige Fenster erhellt, die mit farbenfrohen Glasmalereien verziert sind und biblische Szenen darstellen. Der kunstvoll gestaltete Hauptaltar ist dem heiligen Johannes dem Täufer gewidmet. Die 1861 eingebaute Orgel, die 1935 erneuert wurde, nimmt einen zentralen Platz auf der Empore ein und trägt zur musikalischen Untermalung der Gottesdienste bei. Die 1869 angebaute Sakristei fügt sich harmonisch in das Gesamtbild der Kirche ein. Der Pfarrcäcilienverein, hervorgegangen aus dem 1897 gegründeten Kirchenchor, bereichert das Gemeindeleben durch musikalische Beiträge. Die jährliche Kirchweih, die jeden vierten Sonntag im Juli stattfindet, ist ein weiteres Highlight im Kalender der Gemeinde und zieht zahlreiche Besucher an. Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Obermohr verbindet auf eindrucksvolle Weise historische Bedeutung mit architektonischer Schönheit und spielt eine zentrale Rolle im religiösen und kulturellen Leben der Gemeinde. Im Turm befindet sich ein dreistimmiges Geläute von zwei Gießern. Die historische Glocke von Lindemann aus Zweibrücken wird von zwei Glocken des Frankenthaler Glockengießers Hamm umrahmt. Alle drei befinden sich in einem in den 2000er neu gebauten Holzglockenstuhl an geraden Holzjochen. Zusammen ergeben sie ein stimmiges ,,Te Deum". GLOCKENDATEN: Glocke 1: Johannes, gis', Karl Czudnochowsky/Erding 1951, 430 kg, d= 923 mm Glocke 2: Maria, h', Friedrich Lindemann/Zweibrücken 1853, 350 kg, d= 763 mm Glocke 3: Josef, cis", Karl Czudnochowsky/Erding 1951, 180 kg, d= 675 mm Diese Aufnahme entstand gesondert. Ich bedanke mich recht herzlich bei Herrn Tögel für die Ermöglichung.