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Der Musiklehrer Alexander Justus gehörte 1984 noch zur Volkskunstgruppe „Morgenrot“, die in Podsosnowo, Altairegion, ins Leben gerufen wurde. Nachdem er später als künstlerischer Leiter und Musiklehrer in das deutsche Nachbardorf Kussak versetzt worden war, verfolgte er auch dort das Ziel, eine Kulturgruppe ins Leben zu rufen. Der leidenschaftliche Musiker, der selbst Lieder auf Texte russlanddeutscher Autoren, zumeist Waldemar Herdt und Friedrich Bolger, komponierte, trommelte sangeslustige ältere Menschen zusammen und gründete 1985 die Volkskunstgruppe „Nachtigall“. Kopf und Seele der Folkloregruppe war Theodor Kaufmann, der selbst dichtete und komponierte. Zur Instrumentalgruppe gehörten Nikolai Köhn, Wassili Schröder und Alexander Justus selbst. Das Ensemble trat in den deutschen Nachbardörfern mit deutschen Volksliedern und von Theodor Kaufmann geschriebenen volkstümlichen Titeln, beispielsweise dem einzigartigen „Hannawartl“, auf. Mit eigenen Liedern war Alexander Justus als Musiklehrer bei Schülerlaienkunstschauen aktiv. Das Ensemble „Nachtigall“ beteiligte sich regelmäßig an Volkskunstfesten und Laienkunstwettbewerben. Anfang der 1990er Jahre reiste die Gruppe zur „Wiedergeburt“-Konferenz in Moskau. Einer der Höhepunkte war der Auftritt beim 2. Festival der deutschen Kultur in Alma-Ata mit dem Lied und Tanz „Hänsel und Gretel“. Die Gruppe existierte bis etwa 1994. Die Ausreisewelle nahm die aktivsten Teilnehmer mit; sie fanden keine Nachfolger, die ihr Schaffen fortgesetzt hätten.