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Die Diepholzer Moorniederung umfasst etwa 125.000 Hektar Fläche und gilt als die am besten erhaltene Hochmoorlandschaft Niedersachsens. Hochmoore sind extreme und einzigartige Lebensräume für sie gibt es keinen Ersatz. Der Erhalt und die Wiederbelebung von Hochmooren zählen deshalb zu den wichtigsten Aufgaben des Naturschutzes. Die meisten norddeutschen Hochmoore sind entwässert, abgetorft, kultiviert und infolgedessen fast völlig zerstört. In der Diepholzer Moorniederung sind hingegen relativ große Moorflächen erhalten geblieben. Dank intensiver Renaturierung, unter anderem im Rahmen des 1983 gegründeten BUND-Projektes „Diepholzer Moorniederung, wurden zahlreiche Flächen wieder zum Leben erweckt. Etliche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben hier ihre Heimat, wie zum Beispiel der bodenbrütende Brachvogel oder der fleischfressende Sonnentau. Die Diepholzer Moorniederung ist aber auch die Heimat der Diepholzer Moorschnucken. Die Moorschnucken halten Birken und Bentgras kurz und verhindern, dass Büsche und Bäume zu groß werden. Drei Schäfereien, die Schäfereien Teerling, Ulenhof und die Diakonie Freistatt gründeten vor knapp 20 Jahren die „Arbeitsgemeinschaft Diepholzer Moorschnucke. Zu den Herden der Arbeitsgemeinschaft gehören rund 3000 Muttertiere. Sie werden ganzjährig von Schäfern in den Moorniederungen gehütet. Die besonders genügsamen Moorschnucken sind dort seit Jahrhunderten heimisch und haben sich in einzigartiger Weise an die karge Landschaft angepasst. Diese Arbeit wurde 1995 ganz besonders ausgezeichnet: Die Diepholzer Moorschnucke wurde in die Liste der „geschützten Ursprungsbezeichnungen der Europäischen Union aufgenommen. Dies bedeutet, dass ausschließlich die in der Diepholzer Moorniederung geborenen, aufgewachsenen und geschlachteten Schnucken als „Diepholzer Moorschnucken vermarktet werden dürfen.