У нас вы можете посмотреть бесплатно Einwegteller aus Palmblatt, Bambus & Pappe – Was können die Plastikalternativen? I Ökochecker SWR или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Ab Juli 2021 gehört Einwegplastik in Deutschland der Vergangenheit an. Einwegplastik schadet nicht nur Tier und Umwelt, sondern letztlich auch der menschlichen Gesundheit. Ist Einweggeschirr aus Bambus, Palmblättern, Pappe oder Zuckerrohr wirklich besser für die Umwelt? Ökochecker Tobias Koch findet es heraus. 00:00 Plastikalternativen im Check 01:43 Einweggeschirr im Praxischeck 07:35 So werden Pappteller hergestellt 09:23 Wie nachhaltig sind die Einwegalternativen? 13:43 Fazit WARUM BRAUCHEN WIR NACHHALTIGES EINWEGGESCHIRR? Knapp 350.000 Tonnen Abfall fielen allein 2017 durch Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen in Deutschland an. Seit 1994 ist damit die Abfallmenge um 44 % angestiegen. Nachhaltige Alternativen müssen also dringend her! Es gibt z. B. Geschirr aus Bambus, Palmenblatt, Zuckerrohr, Holz oder Pappe. Einige Hersteller werben damit, zu 100 % kompostierbar oder klimaneutral zu sein. DER PRAXISTEST – WIE GUT SIND DIE ALTERNATIVEN? Zusammen mit Profi- und Fernsehkoch Timo Böckle von „Koch ein!“ macht Ökochecker Tobi den Praxistest. Verglichen werden: Palmblatt, Pappe, Bambus und Zuckerrohr. Getestet wird, ob das Essen Geschmack vom Material aufnimmt sowie die Stabilität: Wie gut kann man von den Tellern essen? Heute kocht der Ökochecker einmal für den Fernsehkoch Timo Böckle. Auf dem Speiseplan: Tortellini, Veggie-Würstchen/ -Schnitzel und Tomatensoße aus dem Glas. Der Härtetest fürs Einweggeschirr! Der Teller aus Pappe kann weder Tobi noch den Profikoch überzeugen. Er weicht durch und die Pappe löst sich auf. Ähnlich beim Palmblatt-Teller: nicht nur, dass er schnell bricht, er quillt durch die Soße auf und gibt Fasern an das Essen ab. Der Zuckerrohrteller ist dagegen fest und es löst sich nichts ab. Das Bambusgeschirr überzeugt nicht nur durch seine Optik, auch in der Festigkeit steht er dem Zuckerrohrteller in Nichts nach. Positiv: Keiner der getesteten Teller gibt einen Geschmack ans Essen ab. Auch preislich gibt es enorme Unterschiede. Der Bambusteller kostet stolze 1,08 pro Stück. Für die Teller aus Palmblatt bezahlt der Ökochecker 59 Cent/Stück. Deutlich günstiger sind die Teller aus Pappe und Zuckerrohr. Die gibt’s bereits für 15 Cent das Stück. Wobei der Teller aus Zuckerrohr auch deutlich kleiner ist. SWR-Fernsehkoch Timo Böckle und Ökochecker Tobi ziehen ihr Fazit: Auf Platz 3 landet der Pappteller, auf Platz 2 der Palmenblattteller und Platz 1 teilen sich das Zuckerrohr- und Bambusgeschirr. ÖKOBILANZ – WELCHER ROHSTOFF SCHNEIDET AM BESTEN AB? Vergleicht man alle Einwegvarianten mit dem normalen Mehrwegtellern aus Porzellan o. Ä., dann wird Letzterer immer die Nase vorn haben, so Barbara Metz von der Deutschen Umwelthilfe. Für die Herstellung von Pappe werden viele Ressourcen wie Holz und Wasser benötigt. Wenn es ein Pappteller sein soll, dann unbeschichtet und nach dem Gebrauch im Restmüll entsorgen. Ein großer Pluspunkt: Das Holz für die Pappe kommt oft aus Europa. Zuckerrohr, Palmblatt, Bambus & Co. haben meist einen langen Transportweg hinter sich. Aber: Oft werden die Teller aus Abfallprodukten hergestellt. Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, beim Anbau wird häufig auf Pestizide und Kunstdünger verzichtet. Das Problem ist aber der Klebstoff, der bei der Herstellung eingesetzt wird. Dieser beinhaltet Melamin und Formaldehyd und kann sich bei heißen Speisen auf das Lebensmittel übertragen. Gesundheitlich ist das sehr bedenklich. Deswegen lieber nur kalte Speisen auf Bambus servieren! Was bei der Zuckerproduktion übrig bleibt, wird für die Teller verwendet. Problematisch: Zucker wird oft in Monokulturen angebaut – mit einem hohen Einsatz an Insektiziden. Palmblatt ist wie Zuckerrohr ein Abfallprodukt, denn auch hier werden die Plantagen nicht extra für die Teller angelegt. Im Praxistest hat der Palmblattteller nicht so ganz überzeugt. Er war brüchig und ist schnell aufgequollen. Trotzdem ergibt er aus Umweltsicht von den getesteten Alternativen den meisten Sinn, wenn es denn mal Einweg sein soll. Autorin: Julia Müller Schnitt: Sven Lude Redaktionsleitung solisTV: Sarah Weihsweiler Redaktionsleitung SWR: Inga Vennemann, Holger Conzelmann Bildquelle: SWR QUELLEN: ►BUND (2019): „Plastikatlas“ Online unter: https://bit.ly/30y4u6w ►NABU (2018): „Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen“ Online unter: https://bit.ly/3rzF04Q ►Verbraucherzentrale (2020): „Wie Deutschland Einwegplastik verbannen wil“ Online unter: http://bit.ly/3qA1qBs ► Einweg- vs. Mehrwegbecher: Welcher ist wirklich besser für die Umwelt? I Ökochecker SWR http://bit.ly/Einweg_vs_Mehrwegbecher ► Ökochecker auf dem Marktcheck-Kanal abonnieren https://bit.ly/Marktcheck ► Instagram @oekochecker: / oekochecker ► Ökochecker werden produziert vom SWR https://www.swr.de/impressum ► Kommentare sind willkommen – aber bitte unter Beachtung unserer Netiquette: http://www.swr.de/netiquette #Ökochecker #Einweggeschirr #Nachhaltigkeit