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#Domian #JürgenDomian#DomianGeschichten #DomianAnrufe #DomianGespräche 1. Der Mann, der Angst hat, nach Hause zu gehen Er ist 46, verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist gewaltlos. Ausnahmslos. Er hat kein Einkommen. Doch jeden Abend nach der Arbeit sitzt er meist noch 10–15 Minuten in seinem Auto, bevor er die Tür öffnet und nach Hause fährt. Nicht, weil er seine Familie hasst. Sondern weil er das Gefühl hat, ständig etwas falsch zu machen. Seine Frau erinnert ihn oft daran: Er kümmert sich nicht genug, hört nicht genug zu, ist nicht einfühlsam genug. Nach und nach weiß er nicht mehr, was „genug“ bedeutet. Er beginnt zu schweigen, um ihr aus dem Weg zu gehen. Und dieses Schweigen macht seine Frau nur noch wütender. Er sagt: „Ich habe keine Angst vor meiner Frau. Ich habe nur Angst vor dem Gefühl, jeden Tag zu versagen.“ Am meisten schmerzt ihn, dass sein Sohn in letzter Zeit genauso still geworden ist wie er. 2. Die Frau, die ihren Geruchssinn nicht aufgeben kann Sie ist 39. Seit fünf Jahren im Koma. Sie hatte einen sicheren Job und Freunde. Doch sie behielt das alte Handy ihres Mannes lange. Keine Forderungen mehr. Denn damals glaubte sie, eine vollständige Familie zu haben. Sie ging keine feste Beziehung ein. Jedes Mal, wenn ein Mann ihr näherkam, fand sie einen Grund, sich zurückzuziehen. Sie sagte, sie sei mit sich selbst im Reinen. Das könne man nicht erzwingen. Sie erinnerte sich nicht an den Mann. Sie erinnerte sich an das Gefühl, zu jemandem zu gehören. 3. Der Vater, der nicht wusste, wie er „Ich bin stolz auf dich“ sagen sollte. Er war 58 Jahre alt und hatte eine erfolgreiche Tochter. Sie arbeitete in einer Großstadt, war unabhängig und stark. Alle lobten ihn für ihre gute Erziehung. Doch er sagte seiner Tochter nie, wie stolz er auf sie war. Er wuchs in einer Familie auf, in der Lob als Verwöhnung galt. Er liebte seine Tochter auf seine Weise: mit finanzieller Unterstützung für ihre Ausbildung, mit Zuwendung und Verantwortung. Seine Tochter sagte kürzlich: „Ich habe nie gewusst, was du von mir denkst.“ Diese Aussage hat ihn schon viele Nächte wachgehalten. Er fürchtet, dass sie ihm ruhig zuhören wird, wenn er sich ihr öffnet. Aber er fürchtet auch, dass die Distanz selbst ohne Worte zur Normalität wird.