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Goli otok (kroatisch für „Nackte Insel“) ist eine kroatische Adria-Insel zwischen der Insel Rab und dem Festland. Sie gehört zur Gespanschaft Primorje-Gorski kotar und erstreckt sich über eine Fläche von 4,7 Quadratkilometern. Die ehemalige Gefängnisinsel ist heute unbewohnt, kann aber von Touristen besichtigt werden. Bekannt ist die Insel aufgrund des 1949 durch die Kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ) errichteten Umerziehungslagers für politische Gefangene. In Folge des Bruchs des Tito-Regimes mit der Sowjetunion wurden als „Stalinisten“ bezeichnete Anhänger des Kominforms interniert, die bis zur Aussöhnung mit der Sowjetunion nach Stalins Tod als Volksfeinde galten. Mehr als 55.000 KPJ-Mitglieder wurden aus der Partei ausgeschlossen und viele von der jugoslawischen Geheimpolizei UDB (ab 1966 SDB) und dem Militärgeheimdienst KOS verhaftet. Zwischen 11.000 und 18.000 von ihnen wurden auf Goli otok (Männerlager) und der Nachbarinsel Sveti Grgur (Frauenlager) inhaftiert. Daneben auch einige überlebende Ustascha-Faschisten. Ab etwa 1955 wurden auch andere angebliche Staatsfeinde gefangen gehalten. Die Gefangenen wurden zur Zwangsarbeit in den Steinbrüchen und Werkstätten eingesetzt, gefoltert und getötet. 1988 wurde das auch als „Titos KZ“ oder beschönigend „Titos Hawaii“ (Titovi Havaji) bezeichnete Gefängnis stillgelegt und 1989 völlig verlassen, woraufhin fast sämtliche beweglichen Gegenstände geplündert wurden. Etwa 400 Gefangene kamen in dieser Zeit des Terrors zu Tode – durch Krankheit, Zwangsarbeit, Erschöpfung und Folter. Ab 1956 verbesserten sich die Bedingungen: Mehr und mehr normal verurteilte Kriminelle kamen nach Goli Otok, doch daneben gab es immer auch noch politische Gefangene. 1988 wurde das Gefängnis geräumt und alle Dokumente vernichtet – weshalb sich lange Zeit noch viele Mysterien um die Insel rankten. „Viele Leute aus Lopar haben damals auf Goli Otok als Wächter gearbeitet. Aber damals hat man nicht darüber gesprochen, und deshalb wusste man nur wenig, was auf der Insel passiert ist. Und das ging noch lange Zeit so weiter: Sowohl die ehemaligen Gefangenen als auch die Wächter haben sich nur sehr vorsichtig über ihre Erlebnisse geäußert. Aber langsam ist dann die Wahrheit ans Licht gekommen."