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Schauspiel mit Musik von Jura Soyfer Seit sechs Jahren ist Edi arbeitslos und gerade als er seiner Freundin Fritzi wieder mal erzählt, dass daran der Motor, der ihn ersetzt hat, schuld sei, da biegt eben dieser Motor um die Ecke und stellt sich als Pepi vor – Petersens elektrischer patentierter Industriemotor. Pepi weist alle Schuld von sich und schiebt sie auf Luigi Galvani, weil dieser die Elektrizität erfunden hat. Und schon sind Edi, Fritzi und Pepi unterwegs, rückwärts in der Zeit, um die Erfindung der Elektrizität zu verhindern. Bei Galvani angekommen, können sie ihn sogar davon überzeugen, seine Erfindung sein zu lassen, doch sie merken schnell, dass auch das nicht der Ursprung des Übels ist und die Reise geht weiter: über Galileo Galilei, Christoph Kolumbus zu Gutenberg, bis die drei schließlich im Paradies landen. Jura Soyfer, 1939 im KZ Buchenwald ermordet, schrieb politische Volksstücke. Mit dem 1936 uraufgeführten »Lechner-Edi« schuf er ein bitter-komisches Roadmovie, eine Reise zu den Geistern der Industrialisierung, das auch heute noch die Frage danach stellt, wie wir in fortschreitend sich modernisierenden Arbeitswelten und industrialisierten Gesellschaften sozial-gemeinschaftlich zusammenleben können. Miriam Locher, Regieassistentin am Staatstheater Augsburg, zeigt Soyfers Stück als temporeiche Zeitreise mit viel Musik – passenderweise im Kühlergebäude auf dem Gaswerksgelände. Premiere 1.11.18 Kühlergebäude Gaswerk Dauer: 75 Minuten keine Pause Inszenierung: Miriam Locher Bühnenbild und Kostüme: Vittorio Greco Komposition Musik: Stefan Leibold Dramaturgie: Sabeth Braun Edi Lechner, ein Arbeitsloser: Thomas Prazak Fritzi, seine Freundin/Der Verteidiger: Katja Sieder Der Elektromotor "Pepi": Katharina Rehn Ein blinder Bettler/Galileo Galilei/Christoph Kolumbus: Gerald Fiedler Toni, Edis verstorbener Freund/Dr. Galvani/Der Richter/Ein Matrose/Johann Gutenberg: Ute Fiedler