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Barockgedichte - Zwischen Partylaune und Todesangst Die Epoche des Barock und ihre Zeitspanne Die Literaturepoche des Barock umfasst grob den Zeitraum von 1600 bis 1720 und ist geprägt von extremen Gegensätzen in der Gesellschaft. In dieser Ära herrschte der Absolutismus vor, bei dem ein einzelner Herrscher die uneingeschränkte Macht über sein Volk und das Land besaß. Gleichzeitig war das Leben der einfachen Menschen durch den Dreißigjährigen Krieg gezeichnet, der von 1618 bis 1648 andauerte und weite Teile Europas verwüstete. Hunger und Krankheiten wie die Pest waren ständige Begleiter der Bevölkerung und prägten das allgemeine Lebensgefühl tiefgreifend. Die Menschen suchten in dieser unsicheren Zeit Trost in der Religion und im Glauben an ein besseres Leben nach dem Tod. Die Kunst und die Literatur dieser Zeit spiegeln diese Zerrissenheit zwischen prunkvoller Entfaltung und bitterer Not wider. Dichter nutzten ihre Werke, um die Vergänglichkeit des Irdischen zu thematisieren und gleichzeitig die Schönheit des Augenblicks zu feiern. Insgesamt war der Barock eine Zeit des Umbruchs, in der das alte Weltbild langsam zu wanken begann. Das zentrale Lebensgefühl der Zerrissenheit Das Lebensgefühl im Barock war von einer tiefen inneren Spannung geprägt, die man oft als Zerrissenheit zwischen Diesseits und Jenseits bezeichnet. Auf der einen Seite genoss der Adel ein Leben in unvorstellbarem Luxus und feierte prächtige Feste in goldenen Schlössern. Auf der anderen Seite war der Alltag der meisten Menschen von der ständigen Angst vor dem gewaltsamen Tod und dem Verfall bestimmt. Diese Gegensätzlichkeit führte dazu, dass die Menschen den Moment extrem intensiv erlebten, da sie nie wussten, wie lange ihr Glück anhalten würde. Man schwankte ständig zwischen der Gier nach Vergnügen und der demütigen Vorbereitung auf das göttliche Gericht. Die Literatur versuchte, diese widersprüchlichen Gefühle in Worte zu fassen und den Lesern eine Orientierung in einer instabilen Welt zu geben. Es entstand eine Kultur, die Pracht zur Schau stellte, um die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit zu überdecken.