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Interkollegiale Maßnahmen gegen Extremismus Ein Beitrag von Peter Krumpholz, Rhein-Ruhr Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V., Universität Duisburg-Essen. Wer nicht schlicht alles mit allem ineinssetzen oder voneinander isolieren will, für den sind Herausforderungen der Praxis – und dies gilt nicht nur für Extremismus, Islamismus und Antisemitismus - stets Überschneidungsphänomene. Diesen kann nicht durch bloß religiöse, allein politische oder nur wirtschaftliche Maßnahmen entgegengewirkt werden. Phänomene, die auf einer Über- oder Unterschätzung einzelner Prinzipien, Elemente oder Dimensionen der Verfassung und Politischen Kultur beruhen, d.h. die Ordnung von Gott, Mensch, Gesellschaft, Geschichte und Welt betreffen, erfordern vielmehr interkollegiale Antworten durch multidisziplinär wie multiprofessionell zusammengestellte Wissenschaft-Praxis-Tandem Teams. Mit dem Impulsvortrag werden daher Interkollegiale Maßnahmen gegen KoRadikalisierung und Extremismus kurz vorgestellt, die im Rahmen des BMBF Projekts RIRA (Radikaler Islam versus Radikaler Anti-Islam, 2021-2024) konzipiert wurden. Deren Besonderheit besteht nicht nur darin, dass diese in Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Praktikern gemeinsam entwickelt, erprobt, evaluiert und eingeführt werden. Geachtet wird auch nicht allein auf multidisziplinäre Zusammensetzung des Wissenschaftlerteams und auf multiprofessionell zusammengestellte Teams von Praxispartnern. Zudem öffnet sich nicht nur die Praxis gegenüber der Forschung und umgekehrt Forschende gegenüber Praktikern, indem sie diese um Forschungsanregungen bitten. Nicht allein evaluieren und beurteilen sich überdies Wissenschaft und Praxis gegenseitig, um voneinander zu lernen. Neu dürfte vielmehr sein, dass nicht nur Maßnahmen für die Praxis, sondern auch für Wissenschaftler entwickelt werden, was bisher, wenn überhaupt, zumindest im Umfeld von Extremismusforschung und Präventionspraxis sind mir keine bekannt, eher selten der Fall gewesen sein dürfte.