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Unter Lichtfang versteht man das nächtliche Falter fangen unter Lichteinfluss. Dieser ist besonders interessant, da Licht eine starke Anziehung auf die meisten Arten der Nachtfalter ausübt. Dadurch ist der Lichtfang zum Erlangen von Schwärmern, Spinnern, Eulenfaltern und Spannern das beste Verfahren. Erforderlich für den Nachtfang mit Licht sind ein Netz, Tötungsgläser und Steckschachteln mit Insektennadeln, Tötungsspritze, Pinzette, weißes Tuch von 1x1 m oder 1x2 m oder größer sowie eine möglichst starke Lichtquelle. Gut bewährt hat sich die Quarzlampe, die unter anderem auch ultraviolette Strahlen aussendet, für deren Betrieb jedoch Anschluss an ein Stromnetz oder ein transportables Stromversorgungsaggregat vorhanden sein muss. Auch Benzinhochdrucklampen sind brauchbar. Zusammensetzung des Lichtes Von den unmerklich ineinander übergehenden Farben des Spektrums lassen sich 7 Hauptfarben unterscheiden: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett Für unsere Betrachtungen ist außerdem die durch sämtliche Farben des Spektrums sich ergebende, weiße Lichtmenge noch zu berücksichtigen. Durch Versuche wurde festgestellt, dass neben Weiß das im blauen Teile des Spektrums liegende Licht die bei weitem stärkste Anziehungskraft auf Nachtfalter ausübt. Setzen wir blaues Licht mit 100% an, so ergibt sich eine Wirkung für Weiß von 80-90% Grün von etwa 20% Orangegelb und Rot von etwa 10% Der Erfolg des Lichtfanges hängt also wesentlich davon ab, wie hoch bei der Lichtquelle der blaue oder weiße Anteil ist. Eine Quarzlampe erzeugt neben dem vorwiegend im blauen Teile des Spektrums liegenden Licht noch Ultraviolettstrahlung, die für das menschliche Auge zwar unsichtbar ist, auf den menschlichen Körper jedoch heilende Wirkung ausübt und in der Medizin mit Erfolg benutzt wird (Hautbräunung, Hauterneuerung ü. a.). Das Problem, ob und gegebenenfalls mit welchem Wirkungsgrad eine UV-Strahlung Insekten anzuziehen vermag, ist bisher nicht gelöst. Man nimmt an, dass die UV-Strahlung keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt, da diese durch die Luft erfahrungsgemäß bei Vergrößerung des Abstandes von der Lichtquelle mehr oder weniger schnell absorbiert wird. Die Erfolge, die neuerdings mit Blaulichtlampen ohne UV-Strahlung erzielt wurden, bestätigen diese Annahme. Intensität des Lichtes Als Grundregel gilt: Je stärker die Lichtquelle, um so höher die Anziehungskraft und um so größer die Reichweite. Beobachtungen haben ergeben, dass bei schwachen Lichtquellen einige Schmetterlinge knapp an der Lampe vorbeifliegen und wieder in der Dunkelheit verschwinden, während andere ohne Hast herankommen, sich niederlassen und früher oder später wieder gemütlich wegfliegen. Starke Lichtquellen, z.B. Benzinhochdrucklampen, Quarzlampen, Blaulichtlampen oder Bogenlampen wirken wie ein Magnet. Kommen die Falter in deren Wirkungsbereich, so werden sie unwiderstehlich angezogen und streben stets zu den Stellen der höchsten Lichtintensität, die sie im allgemeinen nicht mehr verlassen können. Die Reichweite der Lichtquelle ist von ausschlaggebender Bedeutung. Es ist die Auffassung vertreten worden, dass das Falterauge auf eine Entfernung von über 50 Metern hinaus das Licht nicht mehr zu sehen vermag, ja von einer Seite ist sogar die Wirksamkeit der Quarzlampe mit maximal 30 Metern begrenzt worden. Das würde also bedeuten, dass nur die Tiere an das Licht fliegen, die sich ihm bereits auf 50 Meter oder sogar auf 30 Meter genähert haben. Diese Annahme wird jedoch nicht durch die praktische Erfahrung bestätigt. Im Gegenteil: Bei den Massenanflügen, die häufig an der Quarzlampe zu erleben sind, müsste es sich also nur um Falter handeln, die die 50-Meterzone vor der Lichtquelle passiert haben. Das ist ausgeschlossen, selbst wenn man die starke Fluglust vieler Arten in Rechnung stellt. Ein großer Teil der einfliegenden Tiere stammt aus anderen Biotopen die teilweise rund 400 Meter entfernt liegen. Wer im bergigen Gelände oder in den Alpen Lichtfang betrieben hat, weiß genau, dass der Fang um so günstiger wird, je höher man den Standplatz für die Lichtquelle wählt, weil sich dadurch die Reichweite vergrößert. Bei einem Wirkungsbereich von maximal 50 Metern müsste diese fast belanglos sein. Standort und Lichtquelle Nach den bisherigen Ausführungen ergibt sich, dass blaues oder weißes Licht hoher Intensität die höchste Anziehungskraft auf Insekten ausübt. Das gilt für alle Standorte. Es ist jedoch verständlich, dass in Stadtgärten, in Vorstadtgebieten, in der Nähe von Bahnhöfen, Industriewerken oder anderer gut beleuchteter Plätze nur dann mit Aussicht auf Erfolg Lichtfang betrieben werden kann, wenn die zur Verwendung kommende Lichtquelle erheblich (!) intensiver wirkt als die Lichtpunkte der Umgebung. Text übernommen: http://www.welt-der-schmetterlinge.de...