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Als erster Referent stellte Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer das Konzept der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vor. Diese entwickle sich vor dem Hintergrund von ökonomischen, sozialen, politischen und kulturellen Krisen. Die individuellen Verarbeitungen solcher bedrohlichen Entwicklungen in Teilen der Bevölkerung führten auch zu autoritären Versuchungen, um neue Sicherheiten zu gewinnen. Dies geschehe in der Regel zulasten von Minderheiten. Insbesondere dann, wenn ein politisches Angebot in Form des "Autoritären Nationalradikalismus" der AfD agiere. Den Kern des Syndroms der Abwertung von Menschen allein aufgrund ihrer Gruppenbezogenheit mache immer eine Ideologie der Ungleichwertigkeit aus, die je nach gesellschaftlichem Konflikt neue Gruppen fokussiere. Diese klar verfassungsfeindliche Bewegung stelle ein zentrales, kollektives Problem für die Gesellschaft und die Demokratie dar, das nicht mit dem Bildungsstand in Verbindung gebracht werden könne. Heitmeyer verdeutlichte anhand eines Eskalationskontinuums, dass sich die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit entlang eines aufbauenden Kontinuums entwickle und sich entlang von Legitimationsbrücken (Rechtfertigungen an die Gesellschaft) radikalisiere. So könne sie sich letztendlich hin zu kleineren, radikalen Gruppen und terroristischen Zellen entwickeln. Da eine Normalisierung der Menschenfeindlichkeit bedrohlich, da nicht mehr problematisierbar sei, schloss er mit den Worten: „Wehret der Normalisierung!“ Das 2016 gegründete interdisziplinäre Center for Applied European Studies (CAES) an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) widmet sich der wissenschaftlichen und anwendungsfokussierten Reflektion des Themas Europa. Die interdisziplinäre und internationale Aufstellung von Forschung und Lehre an der Frankfurt UAS bieten eine hervorragende Grundlage, um europäische Fragestellungen zu entwickeln, zu diskutieren und Lösungen vorzuschlagen. Informieren Sie sich über unser Zentrum unter http://www.europe-center.de und auf Facebook unter / center-for-applied-european-studies-caes-1...