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Ein düsteres Schloss, von dessen Ahnherren man hinter vorgehaltener Hand munkelt, auf ihnen laste ein Fluch. Ein alter Graf, der in seiner Jugend ein Mädchen aus dem Dorf vergewaltigte und seitdem dem Wahnsinn verfallen ist. Die Schankwirtin, einst schön und jung, singt jeden Abend dasselbe Lied. Ihr Sohn, dessen Geburt ein dunkles Geheimnis umgibt, wird von allen gemieden. Die Försterstochter, seine einzige Vertraute, zieht die Blicke der Männer auf sich. Ein junger Graf, der das Schloss seines Vaters ansonsten kaum verlässt, verfolgt sie des Nachts. Und schließlich - ein irrer Musikant, der jedes Jahr zur selben Zeit im Ort Feuer legt. Was vor dreißig Jahren in dem kleinen Ort Irrelohe und auf dem gleichnamigen Schloss passierte, darum kreist die Handlung von Franz Schrekers Oper. Szene um Szene wird Spannung geschürt, nähert sich unweigerlich der Eklat. Auf den ersten Blick scheint das Werk einem jener Schauerromane entsprungen zu sein, die der Komponist gerne las. Tatsächlich jedoch beinhaltet IRRELOHE, auf dem Zenit von Schrekers künstlerischer Laufbahn in den frühen zwanziger Jahren entstanden, mehr als nur die Sehnsucht nach einer mittelalterlich düsteren Welt voller Geheimnisse. Zwei grundlegende Strebungen menschlichen Daseins, die einander widersprechen und bedingen, stehen im Zentrum des Werkes: Ohne die Kraft der Formgebung keine Ordnung in der Welt und kein soziales Miteinander, ohne die Kraft der Stoffwerdung keine Vielfalt und Lebendigkeit. IRRELOHE sucht zu ergründen, inwieweit diese Kontradiktion unser Leben bestimmt. Musikalische Leitung: Stefan Blunier Inszenierung: Klaus Weise Bühne: Martin Kukulies Kostüme: Fred Fenner Licht: Thomas Roscher Choreinstudierung: Sibylle Wagner Graf Heinrich, Herr auf Irrelohe: Roman Sadnik Eva: Ingeborg Greiner Die alte Lola: Daniela Denschlag Peter, ihr Sohn: Mark Morouse Christobald, ein Hochzeitsspieler: Mark Rosenthal Fünkchen: Valentin Jar Strahlbusch: Piotr Micinski Ratzekahl: Ramaz Chikviladze/Martin Tzonev(19.12.) Anselmus: Giorgos Kanaris Der Förster: Martin Tzonev/Renatus Mészár(19.12.) Der Pfarrer: Boris Beletskiy Der Müller: Johannes Marx/Egbert Herold Ein Lakai: Josef Michael Linnek Chor und Extrachor des THEATER BONN Beethoven Orchester Bonn Video: Ralph Goertz