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Live-Aufnahme, Linzer Brucknerhaus 7.06.2025 1. (05:50) Trompetenaufzug von Pater Ignatius (17. Jhdt., Abtei Nonnberg, Salzburg) 2. (08:20) Benedict Anton Aufschnaiter (1665–1742), Missa Laetemur in ea à 12 Das Notenmaterial für unsere Aufführung findet sich vollständig im oberösterreichischen Stift Lambach erhalten. Oberösterreich gehörte in der Barockzeit zum Bistum Passau und so verwundert es nicht, dass zahlreiche Kompositionen des Passauer Hof- und Domkapellmeister Aufschnaiter in vielen Stiften und Klöstern des „Landes ob der Enns“ erhalten sind und auf ihre Wiederentdeckung warten. Die vorliegende Messe ist interessant, weil in den Stimmbüchern das Gloria und Credo getrennt gelistet sind. Hat man diese Sätze der Messe nur bei besonderen Festen aufgeführt? Aufschnaiter erwähnt auch die neue Art der Komposition, die stringent und nicht zu ausladend sei. In Zeiten der beginnenden Aufklärung war man um neue Wege der Vermittlung des Glaubens durch Musik bemüht. Offensichtlich wurde die weniger üppige Vertonung der Messtexte als Modernisierung empfunden. In Aufschnaiters Zeit waren diese Gedanken äußerst modern, daher auch die besondere Hervorhebung mit eigenem Titel. Die Musik schreitet hier fast syllabisch voran. Die üblichen Tempo- und Charakterwechsel für einzelne Bilder werden ausgelassen. Nur bei „crucifixus“ und bei „mortuorum“ kann sich der Komponist einen kurzen Szenenwechsel nicht verkneifen. Es wäre interessant zu forschen, aus welcher Ecke diese aufklärerischen Ideen kommen. In Lambach wurde in der fraglichen Zeit beim Organisten Joseph Balthasar Hochreiter (MISSA AD MULTOS ANNOS á 19 C-Dur (1705), MISSA GENETHLIACA á 21 C-Dur (1705), JUBILUS SACER seu Missa Festa á 8 et 15 C-Dur (1731) und bei anderen Komponisten der übliche konservative Stil mit ausladenden Gloria- und Credovertonungen gepflogen. Der aus Salzburg kommende Hochreiter schreibt zu der Zeit noch mehrhörig in Anlehnung an die Salzburger Aufführungspraxis. Erst die letzte Messe ist im konzertierenden Stil ohne mehrhörige Technik konzipiert. Da war Hochreiter bereits nach Salzburg zurückgekehrt, widmete seine letzte Messe im Sterbejahr noch dem Abt von Lambach.In Salzburg weiss man erst im Zusammenhang mit den Mozartmessen, Jahrzehnte später, von Bemühungen, den Musizierstil zu entschlacken und die Länge der Kompositionen zeitlich zu beschränken. Im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts kann man die Messe in Lambach orten. Heute finden sich dort erste datierte Werke Aufschnaiters noch aus dem 17. Jhdt, von Hochreiter katalogisiert. Die letzte erhaltene Messe Aufschnaiters ist mit 1726 datiert. Die Messe, die vor der Missa Laetemur in ea katalogisiert wurde stammt aus 1708. Der Titel bezieht sich wahrscheinlich auf den Psalm 117, Vers 24: Haec dies quam fecit Dominus exsultemus et laetemur in ea. (Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat; lasst uns jubeln und uns an ihm freuen." Gunar Letzbor Ars Antiqua Austria, Leitung und Dirigent: Gunar Letzbor Valentin Werner | Sopran Markus Forster | Altus Markus Miesenberger | Tenor Gerd Kenda | Bass St. Florianer Sängerknaben (Leitung Franz Farnberger) (Frederick Derwein, Johannes Hurnaus, Severin Leeb , Tobias Reindl, Bastian Reichl, Tobias Pointner, Felix Winkler, Maximilian Felleitner, Leonard Mayrhofer, David Platzer, Erich Hoang, Jonas Singer, Laurenz Oberfichtner, David Öller, Anton Edlinger) Nina Pohn, Daria Spiridonova | Violinen Peter Aigner | Viola 1 Peter Trefflinger | Basso di Viola Jan Krigovsky | Violone 16' Erich Traxler, Magdalena Hasibeder, Sergej Tcherepanov | Orgel Salzburger Lautenconsort: Hubert Hoffmann | Laute Daniel Oman | Colascione Jakub Mitrík | Chitarra thiorbata Gerhard Schneider, Norbert Salvenmoser, Ercole Nisini | Trombon Schwanthaler Trompetenconsort: Franz Landlinger, Martin Mühringer, Bernhard Mühringer, Samuel Sigl | Tromba Stefan Reichinger | Timpani #aufschnaiter #letzbor #linz #brucknerhaus #laetemur in ea