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INNOVATIVE WEGE IM ARTENSCHUTZ AUF INDUSTRIEFLÄCHEN Schutz der Biodiversität im Spannungsfeld von Ökologie und Ökonomie Der ehemalige Zollbahnhof Homburg/Saar ist ein Relikt des Versailler Vertrags und diente ab 1925 der Zoll- abfertigung zwischen dem Saargebiet und dem Deut- schen Reich. In der neueren Geschichte wurde das Areal von der Deutschen Bahn als Gleisbauhof betrieben. Seit 2003 ist hier das Eisenbahnverkehrsunternehmen Bahnlog angesiedelt, das in erheblichem Umfang Gleisschotter und Bahnschwellen für die Deutsche Bahn recycelt. Unter anderem werden von einem Stahllager Rohprodukte der Stahlindustrie konfektioniert und an Kunden verschickt. Unternehmen der Großregion nutzen ein Containerumschlagterminal mit direkter Anbindung an die Überseehäfen, mittelfristig ist der Aus- bau zu einem Railport geplant. Das Bahngelände des heutigen Gleisbauhofs bei Homburg/Saar ist ein künstliches und für die Umgebung vollkommen untypisches Landschaftselement. Insbe- sondere die mit Gleisschotter aufgefüllten Oberflächen entwickelten sich im Laufe der Zeit zu wertvollen xerothermen Lebensräumen, die einer Vielzahl an seltenen und bedrohten Arten Lebensraum boten. Bis Mitte der 80er Jahre kamen auf dem Betriebsgelände deshalb viele seltene Arten vor. Nach der Übernahme des Geländes durch Bahnlog ergaben neuere Untersuchungen jedoch, dass es keine Vorkommen wertgebender Tierarten mehr gab. Ursache dafür war die weit fortgeschrittene Sukzession, welche die trocken-heißen Offenlandstandorte auf Schotter- und Sandböden verdrängt hatte. Um die einzigartige Artenvielfalt zurückzugewinnen und dauerhaft zu schützen, wurde deshalb seit 2009 ein Biotop- und Artenschutzmanagement installiert. Üblicherweise findet Biotop- und Artenschutz nur auf besonders ausgewiesenen Flächen und nicht während des laufenden Betriebs statt. Bei Bahnlog ist er integrati- ver Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Die Innovation bei dieser Form des Biotop- und Artenschutzes ist die Integration in die alltäglichen Arbeitsabläufe des Industriestandorts. Mit relativ geringen Mitteln wird ein optimales Zusammenspiel zwischen ökonomischen Notwendigkeiten und ökologisch Sinnvollem ermöglicht. Ein besonderes Augenmerk legt Bahnlog auf die sogenannten »Industriefolgearten«, die in wirtschaftlich genutzten Flächen letzte Refugien finden. Die vorhandenen Gegebenheiten werden mit Hilfe einer ökologischen Potenzialanalyse im Hinblick auf ihren Nutzen für den Biotop- und Artenschutz überprüft, um Defizite auszugleichen. Ein durchdachtes Biotop- und Artenschutz-Management mit intelligenten Lösungen ist der Schlüssel für nachhaltige Erfolge. In Zeiten drastischer Bestandsrückgänge insbesondere seltener Arten (»Biodiversitätskrise«) hat das Projekt »Biotop- und Artenschutz im laufenden Betrieb« Modellcharakter. Nach den bisherigen Erfahrungen sind die Zukunftsperspektiven ausgesprochen positiv und die Methoden geeignet, weitere Bestandsverluste aufzuhalten. http://www.bahnlog.com/ https://www.newsroom-iku-innovationsp...