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In dem Kurzfilm „stadtdessen." geht es um die Unzufriedenheit junger Menschen mit der Stadt und Städten wie Hann. Münden, die, unserer Meinung nach, zu einem großen Teil in der Veränderung der gesellschaftlichen Werte und Prioritäten begründet liegt. Der daraus resultierende Konflikt, ob es erstrebenswert ist, in Hann. Münden zu leben oder ob nicht, ist die Hauptthematik von „stadtdessen.". In dem Film gibt es zwei Hauptcharaktere, von denen allerdings nur einer visuell in Erscheinung tritt. Es handelt sich dabei um ein jugendliches Mädchen(Merle Kahler), das den, bei ihren Eltern auf wenig Gegenliebe stoßenden Wunsch hegt, aus Hann. Münden weg, in eine größere Stadt zu ziehen. Das Streitgespräch darüber, das in der heimischen Küche stattfindet, ist ausschließlich akustischer Natur. Wir haben auf Bilder verzichtet, um das gesprochene Wort nicht an explizite Personen zu knüpfen. Aus dem selben Grund haben wir es ebenfalls vermieden, das Gesicht des Mädchens erkennbar zu machen. Die entsprechende Anonymität wird durch Profilbilder, schnelle Kameraführung und Unschärfe erreicht. Dieser Kniff soll verdeutlichen, dass es sich nicht nur um ein Einzelschicksal handelt, sondern quasi jeder an der Stelle des Mädchens stehen könnte. Somit wird der gesamtgesellschaftliche Bezug hergestellt. Der zweite Charakter ist die Stadt selbst, die als „Seele Hann. Mündens" nur sprechend auftritt. Wie auch das Mädchen nach dem Streit mit ihren Eltern, stellt auch die Stadt ihre Gedanken zu Beginn des Films in einem Monolog vor. Es soll im Wesentlichen gezeigt werden, dass Städte wie Hann. Münden in unserer konsumorientierten Gesellschaft schnell als unattraktiv gelten, obwohl Merkmale wie Sicherheit und vor allem Harmonie anerkannter Weise wichtige Faktoren im Bezug auf die Lebensqualität sind. Allerdings ist „stadtdessen." Nicht als eine reine Anklage gegen die anscheinende Ignoranz im Umgang mit Kleinstädten zu verstehen. Im Film bringen beide Parteien -- die Stadt, als auch das Mädchen -- vernünftige Argumente in die Diskussion ein, die beiderlei Ansichten rechtfetigen. Dabei spielen nicht nur die Beschaffenheit und die, wie auch immer zu bewertende, Angebotsvielfalt Hann. Mündens eine Rolle, sondern auch das Gefühl des heranwachsenden Mädchens, in ihrer Meinung von ihren Eltern unverstanden zu sein. Hier wird deutlich, dass unterschiedliche Generationen, mit unterschiedlicher Verantwortung, auch füreinander, natürlich auch unterschiedliche Prioritäten in der Argumentation für oder gegen Hann. Münden setzen. Das Kunstwort des Films - „stadtdessen" -- veranschaulicht eigentlich den Kerngedanken: Es ist ein Leichtes, einen Makel festzustellen, etwas allerdings an seine Stelle zu setzen, ohne eine negative Veränderung für das Ganze herbeizuführen, ein Schweres. Der Bezug zur vorgegebenen Thematik „Hann. Münden...aller erste Wahl!? -- Innen und Außenansichten einer Stadt" ist also eindeutig: Ist Hann. Münden ein wünschenswerter Ort zum Leben für Jugendliche? -- Die Mischung aus Innen-(Stadt) und Außenansichten(Mädchen) erlaubt ein eigenes Urteil. Wir zumindest gehen davon aus, dass sich der Konsumglaube unserer Generation durchsetzt und lassen das Mädchen, auch als Warnung, unbekehrten Weges aus dem Film schreiten.