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Dem schlechten Reiter die Gerte, dem wahren, verständigen Reiter genügt das präzise, einfühlsame Zusammenspiel von Hand und Bein und weiteren unterstützenden Körper-Hilfen. Das Pferd ist der beste Richter für den Reiter und nicht irgendein Zuschauer. Das Pferd sagt dem Reiter ob die Hilfengebung richtig und angemessen ist. Bei richtiger und angemessener Hilfengebung wird das Pferd zur Gelassenheit und innerer Ruhe finden und lernen die Lektion richtig auszuführen. Bei falscher, unangemessener, grober und harter Hilfengebung wird sich das Pferd verspannen, oft sogar zur Widersetzlichkeit gezwungen und die Lektion wird dadurch nicht nur fehlerhaft und sinnlos sondern auch schädlich für die Gesundheit des Pferdes. Nichts geschieht durch Zufall. Das Pferd spiegelt den Reiter wider und gibt immer das zurück, was der Reiter bewirkt und ihm gibt. Vielen Zuschauern und Reitern sind diese grundsätzlichen Zusammenhänge jedoch nicht bewusst. Die meisten ahnen nicht, wie facettenreich, vielschichtig und tief die Kommunikation zwischen Reiter und Pferd sein kann. Die Lehre der bedeutendsten Reitmeister Guérinière und Steinbrecht sagt ganz klar, eindeutig und unmissverständlich: Nicht durch Klopfen, Touchieren, draufhauen mit Gerte oder Peitsche, sondern durch das präzise, einfühlsame Zusammenspiel der Hilfen von Hand und Bein entstehen korrekte Piaffe - und Passage-Tritte bei gleichzeitiger Losgelassenheit und Leichtheit des Pferdes. Von entscheidender Bedeutung ist die Vorbereitung des Pferdes: Mittels einer durchdachten, sinnvollen, vorbereitenden Gymnastizierung, bei der das Pferd allmählich und behutsam immer mehr versammelt wird, gelangt das Pferd in einen Zustand, in welchem ihm das Piaffieren und Passagieren leicht fällt und es Gefallen an diesen Lektionen findet. Auch bei dieser vorbereitenden Gymnastizierung ist das Zusammenspiel der Hilfen von hand und Bein entscheidend und es wird nicht am Pferd mit der Gerte herumgeklopft. Nur auf diese Weise werden Piaffe und Passage zu einer sinnvollen und wertvollen Gymnastik für das Pferd. Um so erstaunlicher ist es, dass so viele sich auf diese Meister berufen und behaupten Klassische Reitkunst zu betreiben, und dann genau das Gegenteil davon tun, was diese Meister lehren: Es wird versucht diese Übungen von dem Pferd zu verlangen, indem auf der Kruppe, an den Hinterbeinen oder anderen Körperteilen touchiert, geklopft oder draufgehauen wird. Das hat nichts mit hoher Schule und nichts mit klassischer Reitkunst zu tun. Nach den Lehren der Meister ist dies ein eindeutiger Beleg für die Unfähigkeit einfühlsame und präzise Hilfen mit Hand und Bein zu geben wie es in den Lehren der Meister beschrieben wird und zeigt damit offensichtlich, dass die Lehren der Meister nicht bekannt sind. Auch entsteht dabei niemals eine korrekte Piaffe oder Passage, sondern nur fehlerhafte und hässliche Zerrbilder dieser Übungen, und sehr oft gestresste, verspannte, unzufriedene, verärgerte und geschädigte Pferde. Videos von fehlerhaften Zerrbildern von Piaffe und Passage, die durch fehlerhafte und ungeeignete Methoden entstanden sind, gibt es unzählige zu sehen auf YOU TUBE und auf vielen anderen Internet-Seiten. Sich bei der Anwendung von derartig ungeeigneten Methoden auch noch auf die Meister zu berufen ist nicht nur Etikettenschwindel sondernauch eine Verunglimpfung und Beleidigung dieser Meister, und diese würden sich wohl im Grabe umdrehen und keine Ruhe finden, wenn sie wüssten, dass man sich dabei auf sie beruft.