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ZDF: Aspekte-Sendung vom 16.08.2025 Im ländlichen Raum setzen immer mehr Menschen auf Kunst, Theater und Musik, um dem gesellschaftlichen Rückzug entgegenzuwirken. Kultur bringt Leben zurück, schafft Treffpunkte und stärkt das Miteinander – für ihr Dorf, für ihre Stadt, für sich, für die Gemeinschaft. In dem kleinen Eifel-Städtchen Kyllburg gibt es ebenfalls Menschen, die etwas bewegen wollen, die die Eifel wieder lebenswerter machen. Da sind Franziska und Lisa. Mit einem Bauwagen ziehen sie von Ort zu Ort. Aber erst einmal heißt es, Kontakt mit den Einheimischen, den Kyllburgern, aufzunehmen. Die Idee ist, dass die beiden eine lange Tafel auf der Brücke über der Kyll gestalten wollen. Dafür werden Tische benötigt, damit möglichst viele Menschen zusammenkommen und daran Platz nehmen können. Kyllburg ist eine der kleinsten Städte Deutschlands mit 991 Einwohnern. Doch die Bevölkerung schrumpft seit Jahren. Früher gab es in der Innenstadt über 50 Geschäfte. Heute gibt es kein einziges mehr. Kein Café, kein Bäcker, keine Apotheke. Schade! Der ländliche Raum verödet an vielen Stellen in Deutschland. Gerade auch Begegnungsräume sind in den letzten Jahren weniger geworden. Es gibt fast keine Grundversorgung mehr in Kyllburg. Die älteren Menschen sind darauf angewiesen, dass sie von Verwandten, Freunden und Bekannten in die nächstgrößeren Orte gefahren werden. Am Bahnhof in Kyllburg sieht es nicht besser aus. Die Ahrtalflut aus dem Sommer 2021 hat die Gleise beschädigt. Seit langem fährt schon kein Zug mehr. Auch die Bahnhofsgaststätte hat geschlossen, bedauert Stadtbürgermeister Wolfgang Krämer. Der vorherige Eigentümer ist leider verstorben. Kurz danach wurde der Betrieb dort aufgegeben. Er ist zuversichtlich, dass die Gaststätte wieder in Betrieb genommen wird. Was bräuchte es dafür? Einen neuen Betreiber, eine neue Betreiberin. Diese müssen sich trauen so eine urige Kneipe zu betreiben. Auf der Straße begegnen sich die Bewohner nur noch selten. Das Gefühl von Entfremdung wächst. Franziska und Lisa können keine Leerstände beheben, aber sie wollen die Menschen mit kulturellen Veranstaltungen zu mehr Eigeninitiative bewegen. Mäander, so heißt ihr Projekt. Das Mäandermobil soll dabei helfen. Potenzial gibt es. Es gibt sicherlich ganz viele kreative Ideen und ganz viel Engagement im Einzelnen. Das Thema ist aber die fehlende Vernetzung. Für ihr Engagement bekommen sie 1,5 Mio. Euro vom Bund. 10% kommen vom Land Rheinland-Pfalz. Von Anfang an ist es wichtig, die Einheimischen mit einzubeziehen. So wie Peter Leisen. Er ist Rentner und Ureifelaner. Obwohl er noch nicht so genau weiß, was da auf ihn zukommt, hilft er mit. Da ist so viel verloren gegangen in den letzten Jahren. Aber es ist die Frage, ob man das wieder auf den Stand bringen kann. Dazu benötigt man kreative Köpfe, die herausfinden sollen, welche Art von Kultur sich die Menschen in der Eifel, und ganz besonders in Kyllburg, wünschen. Doch dafür muss man sie erst einmal aus ihren Häusern locken. Und das wollen Franziska und Lisa angehen.